Gute Argumente statt Plakate

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Der Petersberger Vorstand der Grünen: Thorsten Bick, Katrin Wczasek und Dennis Richter. Foto: privat

Die Grünen in Petersberg verzichten im jetzigen Kommunalwahlkampf auf klassische Wahlplakate an Laternenmasten und setzen stattdessen auf Gespräche und digitale Formate. „Wer glaubwürdig für Klima- und Ressourcenschutz wirbt, muss auch den eigenen Wahlkampf konsequent danach ausrichten“, erklärt Thorsten Bick, der Sprecher des Grünen Ortsverbandes Petersberg. „Tonnenweise Plastik und beschichteter Karton, die nach wenigen Wochen im Müll landen, passen nicht mehr in die Zeit.“

Wahlplakate erzeugen zwar Aufmerksamkeit, aber ihre tatsächliche Wirkung auf Wahlentscheidung und -beteiligung wird seit Jahren kritisch diskutiert. Gleichzeitig sorgen sie für erhebliche Mengen an Abfall, bedeuten finanziellen und logistischen Aufwand und sind über Wochen unübersehbar im Gemeinde- und Landschaftsbild, heißt es in der Mitteilung weiter.

Für die Petersberger spielte auch der zunehmende Vandalismus gegen Wahlplakate eine Rolle bei ihrer Entscheidung. Die Grünen in Petersberg setzen stattdessen auf Informationsstände, an denen Kandidatinnen und Kandidaten persönlich ansprechbar sind. Natürlich gibt es ein ausführliches Wahlprogramm und kompakte Kurzinformationen, die gezielt verteilt und online unter www.gruene-petersberg.de bereitgestellt werden.

„Wir wollen, dass es im Wahlkampf um Inhalte, Argumente und Austausch geht – nicht um die Frage, wer die meisten Plakate hängen hat. Unser Ziel ist ein moderner, nachhaltiger Wahlkampf, der Ressourcen schont, das Ortsbild respektiert und Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt“, sagt Thorsten Bick abschließend. +++


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