Großzügiger Spender für Flüchtlingsbetreuung besuchte Einrichtung

Starkes Interesse, wie die Hilfe umgesetzt wird

Jugendhilfeverbund-Leiter A. Heil, Caritasdirektor M. Juch, Caritas-Vorstand M. Crome, N. Rücker, Flüchtlingsbeauftragter F. Meyer, sowie vom Jugendhilfeverbund C. Schneider und M. Seifert. (v.l.)

Künzell/ Dietershausen. Mit einer Privatspende in Höhe von 2.700 Euro für die Betreuung minderjähriger Flüchtlinge in Wohngruppen des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth hatte der Fuldaer Jurist Dr. Norbert Rücker große Freude beim Caritasverband für die Diözese Fulda ausgelöst. Da der großzügige Spender gleichzeitig großes Interesse an der kirchlichen Flüchtlingshilfe und der Integrationsarbeit mit den jugendlichen Ausländern signalisiert hatte, bot Diözesan-Caritassdirektor Dr. Markus Juch Norbert Rücker einen Besuch in Dietershausen an, wo die Caritas-Jugendhilfe seit dem Spätherbst 2015 rund 50 jugendliche Zugewanderte aus krisengeschüttelten Ländern wie Eritrea, Irak, Iran und Syrien im Gebäudekomplex des ehemaligen Klostergeländes der Schönstattschwestern betreut.

Gerne sagte Rücker seine Teilnahme an einer solchen Exkursion zu, bei der ihn neben dem Caritasdirektor auch Vorstandsmitglied Malte Crome sowie der Flüchtlingsbeauftragte des Bistums, Caritas-Referent Franz Meyer, begleiteten. In Dietershausen informierten Einrichtungsleiter Alfred Heil sowie die betroffenen Bereichsleiter Christof Schneider und Martin Seifert über die Situation und die Arbeit mit den Minderjährigen, die im Herbst über die Erstaufnahme in die Obhut der Caritas-Jugendhilfe gekommen waren und damals zunächst in Räumen der Jugendherberge auf der Wasserkuppe unterkamen. Norbert Rücker zeigte sich beim Rundgang durch das Gebäude und über das Gelände von den Alltagsabläufen in der Einrichtung sowie den Freizeitangeboten für die Jugendlichen sehr angetan und kam mit einigen der jungen Bewohner auch direkt ins Gespräch. Das geplante Zuschauen bei einem Fahrrad-Sicherheitstraining, mit denen die Jugendlichen gerade fit für den deutschen Straßenverkehr gemacht werden, kam aber leider nicht zustande: Die Radler waren mit ihrem Fahrradtrainer gerade zur großen Rund-um-Dietershausen-Tour gestartet. +++ fuldainfo

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3 Kommentare

  1. Solcherlei soziales Engagement sollte sich ein Herr Alt mal zum Vorbild nehmen. Mir ist nicht bekannt, daß Alt sich in irgendeiner Weise sozial engagiert.

    Es müßte mehr Menschen wie Herrn Dr. Rücker geben, der als älterer Herr sicher noch weiß, was Krieg, Flucht und Vertreibung bedeuten.

    Das sind für mich die echten Helden!

    • Matthäus Kapitel 6, Vers 3: “Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.” Ich möchte hier in keiner Weise das Engagement von Herrn Rücker kleinreden. Vielmehr möchte ich “Die kleine Feder” warnen, hier in Bezug auf Herrn Alt Schlüsse zu ziehen, die evtl. nicht richtig sind…

      • Hier geht es vielleicht weniger um das Almosen sondern um eine politische Aussage eines sehr klugen Mannes mit einer eigenen Vergangenheit als Flüchtling, der etwas sagt, OHNE etwas zu sagen.

        Auch das ist ein kraftvolles Statement. Für einen CDU Mann! Und genau diese Aussage ist es, auf die es ankommt.

        Wir sollten viel öfter auf das hören, was uns ältere Menschen mit wesentlich mehr Lebenserfahrung zu sagen haben. Auch wenn sie nichts sagen. Sondern tun!

Demokratie braucht Teilhabe!