Fulda stemmt sich gegen den Trading-Down-Effekt und setzt auf Kultur, Gastronomie und private Investitionen

In ihrer sechsten und letzten Stadtteilbegehung hat sich die CDU-Stadtverordnetenfraktion Fulda ein Bild von der Entwicklung und Belebung der Innenstadt gemacht. Viele Städte und Kommunen stehen seit Jahren vor der Herausforderung, dem stagnierenden Strukturwandel im innerstädtischen Einzelhandel gegenzusteuern. Im Resultat stehen ehemalige Kaufhäuser und Ladenlokale leer, weshalb auch von einem Trading-Down-Effekt gesprochen wird. Beschleunigt hat diese Abwärtsspirale die Corona-Pandemie, weshalb dringender Handlungsbedarf erforderlich ist. Das Themenspektrum der Innenstadtentwicklung ist vielseitig. Innenstädte und Zentren gelten als Orte für Wirtschaft, Arbeit, Handel, aber auch des Wohnens, der Gesundheitsversorgung und Kultur- und Begegnungsräume. Neben einem guten Nutzungsmix können Innenstädte auch von einer hohen Aufenthaltsqualität profitieren.

In Fulda hat man sich genau das zur Aufgabe gemacht, um innerstädtischen Leerstand zu vermeiden und mit Kulturangeboten zur Attraktivitätsbeibehaltung und -steigerung diesem Negativtrend entgegenzuwirken. „Die Innenstädte stehen Land auf Land ab vor derselben Herausforderung. Durch den Onlinehandel und Fastfood-Ketten werden innerstädtischer Handel und Gastronomie verdrängt. Nicht zuletzt die Schließung großer Einzelhandelsriesen wie der Kaufhauskonzern Galerie Kaufhof stellt Städte vor massive Probleme. Im Ergebnis bedeutet das ein massiver Attraktivitätsverlust“, brachte es der Fuldaer Stadtverordnete sowie stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Dieter Alt, dem die Führungsleitung bei der Begehung oblag, am Freitagabend auf den Punkt.

Damit es der neuntgrößten Stadt in Hessen nicht wie andere ihrer Größenordnung geht, investiert man seit Jahren in diverse Kulturangebote wie beispielsweise der Fuldaer Musical Sommer, einen attraktiven Weihnachtsmarkt oder auch das Genussfestival. Optisches und landschaftsarchitektonisches Aushängeschild ist zudem der Schlossgarten zwischen Verwaltungssitz (Stadtschloss) und der Orangerie, eingebettet von der Pauluspromenade im Herzen des Barockviertels, der in diesem Jahr nicht zuletzt im Rahmen des Hessentags hundert Tausende anzog und mit städtebaulichem Können bundesweit auf sich aufmerksam machte. „Es ist wichtig, dass man gemeinsam voran geht, und das tun wir hier in Fulda. Das zeichnet uns auch aus. Neben Investoren, die sehr mit ihrem Eigentum sehr sinnstiftend umgehen, investieren auch wir als Stadt. Der Schlossgarten ist ein ganz wichtiger Baustein zur Attraktivitätssteigerung. Seitdem er wieder geöffnet ist, erkennen wir, wie sehr er gefehlt hat und welches Potenzial in ihm steckt“, führte Stadtbaurat Daniel Schreiner aus.

Fulda holt spätbarocke Gartenanlage zurück: Schlossgartensanierung erregt bundesweit Aufmerksamkeit

Der Leiter des Amtes für Stadtplanung und – entwicklung gab einen groben Abriss über die unterschiedlichen Entwicklungsstadien des Schlossgartens bis zu seiner jetzigen Gestaltung. Die Überbauung der Waides im Jahr 1715 markierte den Startschuss für die Terrassenanlage. Von 1720 bis tief in die 1730er Jahre wurde die Orangerie errichtet. In derselben Zeit wurde mit den Arbeiten einer barocken Gartenanlage begonnen, die in den 1740er Jahren fertig gestellt wurde. Die barocke Gartenanlage wurde jedoch im Jahr 1777 entfernt und durch eine Rokokogartenanlage ersetzt, die, als sie entfernt wurde, im Jahr 1807 vermessen wurde. Der Plan galt den Städteplanern als Grundlage für die Rekonstruktion der Rokokogartenanlage. Wie der Stadtbaurat erläuterte, seien Fulda und Würzburg sind die letzten deutschen Städte, in denen zuletzt eine Rokokogartenanlage rekonstruiert wurde, was sie so besonders mache.

Die Rokokogartenanlage ist insofern wichtig, weil sie Axialität wieder aufnimmt. Die Orangerie wurde bewusst als Gegenstück zum Stadtschloss gebaut. Das Miteinander der beiden Gebäude wird durch die Axen unterstützt, was Wilhelm Friedich von Oranien-Nassau, der, bevor er als Wilhelm I erster König der Niederlande wurde, Fulda vier Jahre als erster weltlicher Fürst regierte, durch die Anlage des Landschaftsgartens weggenommen hatte, was durch die Rekonstruktion wieder zurückgeholt wurde. Mit den Wegebreiten auf Basis des getreuen Ausmaßes aus dem Jahre 1803 wurde die originale Gartenanlage wieder errichtet und in einem sanierten Zustand gebracht. Im oberen Teil hat man die besondere Gestaltung wieder zurückgewonnen, die damals von Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau vernichtet wurde. Auf eine Rekonstruktion des Parterres hat man verzichtet, was den Totalverlust der Bäume bedeutet hätte. Die Bäume sind aus dem Jahr 1804 und sorgen für Schatten im Schlossgarten. Installiert hat man zwei Brunnenanlagen, die ebenfalls in den Plänen auftauchen. Die Brunnenanlagen sind durch ein System miteinander verbunden. Aufgrund der starken Veralgung wegen des heißen Wetters wurden diese erst gestern gereinigt.

In den Jahren 2022/23 wurden die Arbeiten im Parterre und an der Orangerie Terrasse vollzogen, diese Anfang 2024 beendet werden konnten. Im Anschluss begann man mit den Arbeiten an der Kaisersaal-Terrasse. Nachdem die Arbeiten zur Schlossturmsanierung beendet waren und der Baukran verschwunden war, konnten die Erdarbeiten beginnen. Die Kaisersaal-Terrasse konnte im Juni wiedereröffnet werden. Wie Stadtbaurat Daniel Schreiner erläuterte, gehöre der Kaisersaal untrennbar zum Schlossgarten dazu. Vom Schloss ist dieser jedoch nicht begehbar. Die Treppe vom Vestibül zum Kaisersaal sei lediglich eine Diensttreppe. „Mit der Fertigstellung der spätbarocken Gartenanlage ist der Kaisersaal wieder erlebbar und barrierefrei zugänglich“, so der Stadtbaurat. Künftig steht der Kaisersaal als neuer Trausaal zur Verfügung. „Wir sind glücklich und froh, dass wir dieses opulente Werk hinter uns bringen konnten; ich glaube, die Fuldaer haben darauf gewartet“, fügte Schreiner ergänzend hinzu. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die damit korrelierenden Lieferengpässe haben zu einer Verzögerung der Fertigstellung des Schlossturms geführt. Für die Schlossgartensanierung sind im Haushalt rund 5 Millionen Euro veranschlagt. Für weitere Vorhaben hofft man auf Zuwendungen von Bund und Land.

Große Anerkennung für Stadtgärtnerei und Grünflächenamt

Der frühere Fuldaer Bürgermeister und Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration a.D. Dr. Wolfgang Dippel sprach Stadtbaurat Daniel Schreiner und seinem Team ein großes Kompliment für seine Arbeit aus. Er komme viel rum, treffe Menschen und trete in Austausch. Bundesweit errege Fulda für die gelungene Schlossgartensanierung Aufmerksamkeit und ernte Anerkennung für die positive Entwicklung. Aus ganz Deutschland strömten Touristen in die hessische Barockstadt. Die 5 Millionen Euro seien, so der frühere Bürgermeister, gut investiertes Geld. Dass Kultur wie Gartenkultur immer Diskussionsgegenstand ist, sei natürlich, so Dippel.

Ein besonderes Lob ging an die Mitarbeiter des Grünflächenamtes und der Stadtgärtnerei, die nach Aussage von Stadtbaurat Daniel Schreiner mit viel Herzblut ihrer Arbeit nachgingen. Demnach werden alle Blumenziehungen mit den Auszubildenden der Stadtgärtnerei selbst gemacht. Dass die Stadtgärtnerei mit sehr viel Liebe zum Detail und einer hohen Professionalität unterwegs sei, davon könne sich jeder ein eigenes Bild machen, wenn er mit offenen Augen durch Fulda gehe. Dass ein Pflanzkübel tatsächlich einmal unsachgemäß oder nicht richtig gepflegt sei, sei in Fulda faktisch unmöglich. Die Kommunalpolitiker waren sich nach ihrer Stippvisite im Schlossgarten einmal mehr bewusst, dass mit der Ausrichtung der Landesgartenschau (2023) und dem Hessentag (2026) die Stadt Fulda zusätzliche Flächen geschaffen hat, die selbstverständlich auch gepflegt werden wollen.

Aus dem Vollen schöpfen: Zuspanns eröffnen im November Bistrorant in der Friedrichstraße

In der Friedrichstraße 5 in der ehemaligen Immobilie, in der zuvor das inhabergeführte Schuhfachgeschäft „Hodes“ verortet war, eröffnet im November dieses Jahres – so zumindest der Plan – ein kleines, aber feines Bistro. Betreiben wird der Gastronomiebetrieb der Hünfelder Gastronom und Unternehmer Marc Zuspann. Seit Jahrzehnten steht der Name Zuspann für qualitative, innovative Gastronomie und Gastlichkeit, in der regionale wie saisonale Gerichte angeboten werden. Das Familienunternehmen Zuspann, das heute von Elmar Zuspann und seinem Sohn Marc geführt wird, bewirtschaftet die Hünfelder Waldgaststätte Praforst; darüber hinaus sind die Gastronomen mit ihrem Cateringunternehmen sehr erfolgreich. Die Visionen von Marc Zuspann: Ein feines Bistro mit deutscher Traditionsküche, das sich beispielsweise für ein Geschäftsessen oder die Mittagspause anbietet.

Dass die Familie Zuspann den Schritt nach Fulda wagt, komme nicht von ungefähr; bereits in der Vergangenheit betrieben die Gastronomiefamilie das Hotelrestaurant „Zum Ritter“ in der Kanalstraße, mit dem sie sehr erfolgreich waren. Durch die Schließung des Schuhfachhandels in der Friedrichstraße tat sich die Möglichkeit auf, auch in Fulda kulinarische Akzente zu setzen. „Wir in der Praforst sind nur so erfolgreich, wenn wir mit dem Fuldaer Publikum rechnen können“, räumt der Unternehmer ein, der gelernter Koch ist. „Uns schwebt ein Konzept vor, das den spontanen Fuldaer anspricht, der in der Mittagspause, zum legeren Business Lunch oder für ein spontanes Abendessen vorbeikommen möchte? Unsere Praforst ist in den Sommermonaten jeden Abend bis auf den letzten Platz ausgebucht ist, was auch gut so ist.

Aber was ist mit dem Fuldaer, der eine geraume Anfahrtszeit mit einkalkulieren muss? Den erreichen wir in Hünfeld nur bedingt“, hebt der Gastronom hervor, der ab November mit kleinen feinen Gerichten – aber auch mit Praforst-Bestsellern, wie „Ochsenbäckchen“, „Kalbsschnitzel“ oder „Knuspriges aus dem Körbchen“ in der Fuldaer Innenstadt zu finden sein wird. Und noch eine längst vergessene Tradition schwebt dem Unternehmer für Fulda vor: „Gemeinsam mit anderen Gastronomen das alte Friedrichstraßenfest wieder aufleben lassen!“ Bis es so weit ist, bedarf es in der Liegenschaft in der Friedrichstraße 5 aber noch vieler Stunden heimischer Handwerkskunst, denn die Liegenschaft befindet sich aktuell noch im Rohbau.

Das Potenzial von Immobilien erkennen: Arsim Trabert-Rexhepi erwirbt und entwickelt aus Leidenschaft

Wenige Schritte von der Friedrichstraße entfernt, befindet sich seit wenigen Wochen in der Straße „Unterm Heilig Kreuz 4“ eine kleine feine Eisdiele mit dem Namen L`unico. Der Fuldaer Multifunktionsunternehmer Arsim Trabert-Rexhepi hat die Immobilie vor einiger Zeit an gut frequentierter Lage erworben. Sein Credo: Heruntergekommene Objekte ankaufen, diese entwickeln, um einen Nährwert für die Stadt zu schaffen. „Ich habe dieses Objekt schon vor längerer Zeit erworben, weil ich ihr Potenzial erkannt habe“, so der Investor, der ergänzt: „Da die Raumhöhe in den beiden oberen Geschossen gerade einmal 1,75 Meter misst, sehe ich diese Immobilie nicht als Wohnobjekt. Auch die Tauben im Innenhof des Gebäudes stellen ein Problem dar, wenn auch sich etwas daraus machen lässt.“

Die Entwicklung der Immobilie möchte Arsim Trabert-Rexhepi in den kommenden zwei Jahren angehen, wenn er auch weiß, dass die Entwicklung mit viel Arbeit verbunden ist. Die Fachsanierung kalkuliert er auf circa ein halbes Jahr. Den Waffenladen direkt neben dem Eiscafé möchte er am liebsten an einem anderen Standort wissen. „Er passt einfach nicht dorthin“, kritisiert er. Die Verträge für den Waffenfachhandel und die Eisdiele laufen jeweils für ein Jahr. Wie die Immobilie nach Auslaufen der Verträge genutzt werden könne, diesbezüglich ist der Investor für fast alles offen.

Die Wiederherstellung unter Einbezug der Historie – für Investorenehepaar Mans eine Passion

Ein weiteres Beispiel, wie mit Identifikation, Leidenschaft und unternehmerischem Mut Leerstand in der Stadt verhindert werden kann, zeigt die Investition der Immobilieneigentümer Alexandra und Michael Mans, die das Haus „Zum Roten Ochsen“, das einst 1906 an einer stadtbildprägenden Blickachse in der Fuldaer Mittelstraße 13-17 als Wohn- und Geschäftshaus errichtet worden war, sanierten und dafür sogar mit dem dritten Platz des „Hessischen Denkmalschutzpreises“ in der Kategorie „Privates Bauen“ ausgezeichnet wurden. Besonderen Wert legten die Eigentümer auf die Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes. Im Erdgeschoss befindet sich mit dem „Tondas“ ein Gastronomiebetrieb, den Antonin und Paula Krejbich betreiben.

„In der Entwicklung von Immobilien steckt viel Herzblut“, führte Hans-Dieter Alt am Freitag aus. Und weiter: „Unsere heutige Begehung soll aber nicht dazu dienen, um uns reihenweise Lob einzuheimsen, sondern vielmehr die Frage aufzuwerfen, ob wir als Stadt auf dem richtigen Weg sind, was die Entwicklung und die Belebung der Innenstadt anbetrifft. Das verlangt uns schon das eine oder andere Kopfzerbrechen ab, wie wir auch in Zukunft Frequenz in unsere Stadt bringen können. Bürgerinnen und Bürger und Anwohner treten an uns mit ihren Wunschvorstellungen über Parkplatzsituationen oder die Öffnung und Schließung von Straßen heran. Hier gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Ganz ähnlich ist es mit den kulturellen Angeboten in unserer Stadt wie das Genussfestival, die Domplatzkonzerte oder dem Musical Sommer, was oft als eine Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, das ist aber nicht so. Das sind alles Maßnahmen, die mit städtischer Unterstützung realisiert und ausgerichtet werden können. Und unser Bestreben ist es, die Dinge weiterzuentwickeln, aber auch die privaten Investitionen und Engagements mit zu fördern.“

Gaston im Karl vereint Metropolenfeeling und hipper Lifestyle

Im Erdgeschoss des ehemaligen Fuldaer Traditionskaufhauses „Kerber“ in der Lindenstraße 12/ Rabanusstraße 19, das seitdem es die Stadt Fulda in ihren Besitz gebracht hat, den Namen Konzeptkaufhaus KARL, das in der Namensgebung an seinen ursprünglichen Besitzer erinnert, führt, in dem neben PopUp Stores sowie eine Außengastronomie auf dem Dach des ehemaligen Kaufhauses mit dem Titel „Karlchen auf dem Dach“, diese zur Zeit des Weihnachtsmarktes zu einer Schlittschuhbahn aus Kunsteis umfunktioniert wird, ist seit wenigen Wochen mit dem Bistrorant „Gaston im Karl“ ein weiterer Gastronomiebetrieb an den Start gegangen, der sich schon jetzt, gerade bei jungem Publikum großer Beliebtheit erfreut.

Betrieben wird das „hippe“ Bistro von dem Fuldaer Gastronom und Unternehmer Felix Wessling, der auch die Gastronomiebetriebe „heimat. Fulda“ am Buttermarkt 2-6 und die „Alte Schule Fulda“ am Jesuitenplatz 2 betreibt. Unterstützung erfährt er von Andreas Rau, den man vor allem vom „Fuldaer Haus“ direkt an der Poppenhausener Kunstmeile gelegen – aber auch als Vorsitzender der Wirtevereinigung „Rhöner Charme“ her kennt, sowie von Betriebsleiter „Fabian“ und Mitarbeiterin „Lena“, die die Gäste vor allem jeden Morgen mit frischen Croissants verwöhnt. Andreas Rau schilderte am Freitag seine Beweggründe, auch in Fulda gastronomisch tätig zu sein. Fulda habe er immer schon als attraktiv wahrgenommen, gerade für junge Menschen, die in der Stadt eine Berufsausbildung begonnen haben oder zum Studieren in die Stadt gezogen sind.

„Uns ist natürlich daran gelegen, die Immobilie gastronomisch zu beleben, um Leerstand zu vermeiden. Viele Städte haben leider nicht das Glück. Mit unserem Konzept, „Soulfood“ (=Essen für die Seele), aber auch leichte Fisch- oder Fleischgerichte anzubieten, wollen wir Fulda ein bisschen Großstadtflair einhauchen. Gerade an heißen Sommermonaten verbringen Menschen einfach gerne Zeit im Freien. Diese Möglichkeit haben wir im Gaston ebenfalls geschaffen. Die Außengastronomie wird sehr gut angenommen“, sagt Rau, dem bisher keine Immobilie für sein Konzept zugesagt hat. Die Idee, ihn an Bord zu holen, kam ursprünglich von Felix Wessling, der als Gastronom auch die Dachterrasse „Karlchen auf dem Dach“ stemmen muss. „Aktuell befinden wir uns noch in der Anfangsphase, die bereits gut angelaufen ist. Wir hoffen, dass uns die Gäste auch wenn es kühler wird und der Herbst näher rückt, die Treue halten. Dann werden wir das Gaston verstärkt in den Innenbereich verlagern“, sagt Wessling. Und was gibt es im Gaston Leckeres? Die Speisekarte reicht von kleinen Snacks, wie Schinken-Käse-Crossants, über gegrillte Sandwiches bis hin zu leichten Gerichten auf Basis von Hummus. Und natürlich darf hier ein gutes selbstgebackenes Sauerteigbrot, wie es in Hessen gerne gegessen wird, nicht fehlen.

Damit in den ehemaligen Kaufhausetagen „Leben“ stattfindet, dafür sorgt die eigens hierfür ins Leben gerufene Stadtentwicklungsgesellschaft als Tochter der Stadt Fulda, die mit einem hochengagierten Team funktionierende Konzepte auslotet. Für die CDU-Stadtverordnetenfraktion war es am Freitagabend vorerst die letzte Stadtteilbegehung in diesem Jahr. Jedoch am 21. August lädt diese ab 18 Uhr zu ihrem traditionellen „Spätsommerfest“ mit gemeinsamem Gottesdienst in der Klosterkirche auf den Fuldaer Frauenberg. +++ jessica auth


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