Freie Demokraten und DEHOGA Hessen im Austausch

Fdi mediendienst

Jürgen Lenders, der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten Mario Klotzsche, Dr. Herbert Büttner vom Liberalen Mittelstand Osthessen und Mitglied des Kreistages Klaus von Rhein haben
sich vergangene Woche in Fulda mit dem Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Hessen, Julius Wagner und seinem Vertreter vor Ort, Steffen Ackermann zum Austausch getroffen. Thema war die schwierige Lage von Hotellerie und Gastronomie in Hessen, Fulda und insbesondere dem Ländlichen Raum. Man war sich einige, dass die überbordende Bürokratie, das starre Arbeitszeit-Korsett und der Fachkräftemangel es den Betrieben kaum noch ermögliche, ihre Leistungsstandards und Öffnungszeiten zu erhalten. Gewürdigt wurde die Integrationsleistung des Gastgewerbes in der Flüchtlingskrise.

Lenders: „In Hinblick auf den Fachkräftemangel müssen wir selbstkritisch eingestehen, dass die Abschaffung der Förderung der Verbundausbildung ein Fehler war. Dennoch ist es ein kaum zu
verstehen, wenn hier in Fulda Gasthäuser schließen müssen, weil sie keinen Koch mehr finden, in anderen Regionen Deutschlands aber Köche arbeitslos sind. Hier müssen wir deutlich an der
Attraktivität Fuldas und der Rhön arbeiten. Zudem müssen wir die Hürden niedrig und die Zugänge offen halten, auch um mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Branche zu
schaffen.“

Dr. BÜTTNER forderte ein Denken in Dienstleistungen und nicht in Strukturen und Vorschriften, um nicht die Entwicklung Fuldas als Kongress- und Tourismusstadt zu hemmen. „Touristen können gastronomisch nicht versorgt werden, ein Ausweichen in die Rhön ist durch den schlecht ausgebauten ÖPNV und fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten aber auch nicht möglich. Bei Hotelneubauten müssen wir daher darüber nachdenken, neben der Schaffung von Parkplätzen auch ein entsprechendes gastronomisches Angebot als Voraussetzung verbindlich einzufordern.“

Klaus von Rhein bemängelte, dass Auswärtigen für einen längeren Aufenthalt zu wenig in der Region geboten würde. „Wir brauchen ein touristisches Gesamtkonzept. Dafür müssen natürlich die Destinationen in der Rhön eingebunden werden. Auf der Wasserkuppe verschenken wir riesiges Potential. Der Hessentag und die Landesgartenschau und die in diesem Zusammenhang fließenden Gelder müssen jetzt für ein solches Konzept genutzt werden. Gefragt ist hier auch die Stadt. Sie muss im Verbund mit dem Landkreis gemeinsame Tickets und Angebote wie RhönCard oder Genussbus entwickeln und umsetzen. Wir vom #fulda21-Team bringen dafür unsere Ideen ein, um Tourismus und Vermarktung der Rhön zukunftsfähig zu gestalten“, heißt es zum Schluss der Mitteilung. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*