Vor dem Treffen des US-Präsidenten Joe Biden mit Vertretern der Europäischen Union kritisiert die FDP die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Bundeskanzlerin Merkel muss auf dem EU-US-Gipfel beweisen, dass sie an einer echten transatlantischen Erneuerung interessiert ist. Bislang sendet die Bundesregierung die falschen Signale“, sagte der Außenpolitiker der Partei, Alexander Graf Lambsdorff, dem Nachrichtenportal T-Online. „Berichten zufolge führte Angela Merkel beim G7-Gipfel sogar die Front gegen die US-Initiative Build Back Better World an, anstatt diese als westliche und wertebasierte Alternative zur chinesischen Seidenstraßeninitiative zu unterstützen. Stattdessen muss sie sich darum bemühen, diesen Anstoß durch einen europäischen Beitrag konstruktiv zu ergänzen“, sagte Lambsdorff weiter. Die FDP fordere deshalb „die Gründung einer Europäischen Entwicklungsbank.“ Denn: „Nur mit einem starken transatlantischen Schulterschluss kann die Verteidigung der regelbasierten Ordnung, des liberalen Welthandels und der westlichen Werte gelingen.“ +++
Das könnte Sie auch interessieren
Klausur im Schatten historischer Tiefstwerte: CDU ringt um ihren Status als Volkspartei
Rentenstreit: SPD-Fraktionschef Miersch schlägt Rentengipfel vor
Seehofer wirft Kanzler Merz Vertrauensbruch und soziale Kälte vor
Causa Schröder entzweit die SPD: Zwischen juristischer Ohnmacht und moralischer Zerreißprobe

and then
Hinterlasse jetzt einen Kommentar