Entlaufener Bulle sorgte für Sperrungen von Bahnstrecke und A66

Der Jungbulle war bei der Fütterung entlaufen

Bei Flieden wurde am Freitag, den 28.02.2020 um 17:50 Uhr ein freilaufender Bulle in Nähe der Bahnlinie Höhe der Ortschaft Kautz gemeldet. Das Tier begab sich von dort auf die Gleise der Bahn und lief dort in den Eingang des Schlüchterner Tunnels. Durch die Bundespolizei wurde die Bahnstrecke umgehend gesperrt. Das 400 kg schwere Tier war unkontrollierbar und lief vom Nordportal des Tunnels entlang der Bahnstrecke in Richtung Flieden. Da die Gefahr bestand, dass es auf die Autobahn gelangte, wurde die A66 ab 21.25 Uhr in Fahrtrichtung Frankfurt ebenfalls gesperrt. Zur Suche des zeitweise außer Sicht geratenen Tieres war auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Mit dessen Hilfe wurde der Bulle in Autobahnnähe zwischen Leimenhof und Krackhof gesichtet.
Durch einen von der Polizei Inanspruch genommenen Jagdausübungsberechtigten wurde das Tier getötet. Die Sperrung der Autobahn in Richtung Frankfurt konnte danach um 22.30 Uhr aufgehoben werden. Die Hauptbahnstrecke von Fulda nach Frankfurt war bis 20.30 Uhr gesperrt und konnte im Bereich Flieden bis 22.30 Uhr nur mit langsamer Fahrt befahren werden. Der Besitzer konnte zwischenzeitlich ermittelt werden. Diesem war der Jungbulle bei der Öffnung eines Gatters zum Zwecke der Fütterung entlaufen. +++

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