Empörung über EU-Abgasgrenzwerte für schwere Lkw und Busse

LKW

Nach der Einigung der EU auf Abgasgrenzwerte für schwere Lkw und Busse erheben die Grünen im Europaparlament heftige Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Denn der Kompromiss ist umstritten; hinter den Kulissen sollen Deutschland und Italien ehrgeizigere Vorgaben für die Lkw-Bauer verhindert haben: "Die Bundesregierung agiert einmal mehr als Anwalt der Autolobby statt des Klimaschutzes", sagte der Europapolitiker Sven Giegold der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er fügte hinzu: "Arbeitsplätze und Absätze werden zukünftig durch saubere Motoren gesichert." Das kurzfristige Denken der Bundesregierung und Autobranche werde sich deshalb langfristig rächen. Deutschland sei in Europa endgültig vom Vorreiter zum Bremsklotz beim Klimaschutz geworden. Giegold kündigte zugleich an: "Wir werden deswegen die Europawahl zur Klimawahl machen." Dennoch, so der Grünen-Abgeordnete weiter, sei "die Einführung von Klimaschutzzielen für Lkw ein Meilenstein für den Klimaschutz". Auch der Güterverkehr auf der Straße müsse seinen Teil zum Klimaschutz beitragen. "Die Anreize für Investitionen in klimafreundlichere Fahrzeuge sind eine Hilfestellung für die Autobranche. Die gesetzten CO2-Ziele sind ein erster Schritt, hätten aber noch weitergehen können." Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten hatten zuletzt erstmals CO2-Emissionsminderungsziele für schwere Nutzfahrzeuge festgelegt. Demnach soll der CO2-Ausstoß neuer Lkw bis 2025 um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gesenkt werden. +++


Popup-Fenster

1 Kommentar

  1. Nur mal angenommen, die LKWs würden 2025/2030 immer noch gegen die von der Autoindustrie mit manipulierten Grenzwerte verstoßen, was dann?
    Ganz einfach:
    Es werden sich doch wieder Leute wie der Professor mit Rechenschwäche aus Schmallenberg zusammen mit 100 Ohren/Augen/Schwindel-Ärzten oder noch besser: Pathologen finden lassen, die die Sinnfälligkeit dieser Grenzwerte in Abrede stellen!
    Und Plasberg wird diesem Professor wieder gefällig seine Hart-aber-fair-Plattform zur unwidersprochenen Verbreitung seiner Falsch-Rechnungen zur Verfügung stellen und der SPRINGER-Verlag wird in allen seinen Medien den dortigen Foristen für deren schwachsinnige Papagei-Vorführungen seine Kommentarspalten öffnen!
    Und der Verkehrsminister wird allen, bis auf sich und den Professor, einen fehlenden gesunden Menschenverstand attestieren!
    Helau!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*