Eichenzell plant Mobilitätsstationen als Modell für alle Kommunen

100.000 Euro Förderung für smartes Pilotkonzept

Bei der Bescheidübergabe (von links): Landrat Bernd Woide, Bürgermeister Johannes Rothmund und Erster Beigeordneter der Gemeinde Eichenzell Peter Happ. Foto: Sebastian Mannert

Zur Förderung eines Pilotkonzeptes zur Planung und Installation von smarten Mobilitätsstationen hat Landrat Bernd Woide einen Bescheid in Höhe von 100.000 Euro nach Eichenzell gebracht. Bürgermeister Johannes Rothmund dankte herzlich und erläuterte, dass dieses Konzept in der Folge allen Städten und Gemeinden im Landkreis zur Verfügung gestellt werden wird: „Die Herausforderungen sind im Grunde bei allen Kommunen ähnlich. Entsprechend können und sollen alle voneinander profitieren.“

Die Gemeinde Eichenzell hat sich im Rahmen ihres Nahmobilitätskonzeptes und dem Projekt Smart City intensiv mit der Entwicklung von Mobilitätsstationen für den ländlichen Raum auseinandergesetzt. Neben Abstellanlagen und Verleihsystemen für Fahrräder sollen diese Stationen an speziellen Verkehrsknotenpunkten auch andere Angebote machen – beispielsweise Paketstationen (Urban Logistik), Möglichkeiten für Selbstvermarkter (Laden 2.0) und E-Car-Sharing. Perspektivisch ist geplant, diese modularen Stationen in allen Ortsteilen der Großgemeinde zu errichten, immer am konkreten Bedarf des jeweiligen Ortes orientiert.

„Vor einer baulichen Umsetzung muss zunächst ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden, in das auch die Nachbarkommunen einbezogen werden. Der Landkreis unterstützt diesen innovativen Ansatz gern“, sagte Landrat Woide. +++

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Letzte Aktualisierung: 02.10.2022, 05:22 Uhr
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