Der Digitale Engel, das mobile Ratgeberteam zu Digitalfragen von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), kommt am Dienstag, 24. März, nach Fulda. Von 15 bis 17 Uhr können Interessierte ihre Fragen rund um digitale Anwendungen und die sichere Nutzung von Online-Angeboten stellen – kostenlos und persönlich. Das Angebot richtet sich besonders an ältere Menschen – ob bereits online aktiv oder noch offline –, die ihr digitales Wissen erweitern möchten.
Online einkaufen, Messengerdienste nutzen oder über das Internet Arzttermine buchen: Digitale Anwendungen können den Alltag erleichtern. Viele Senioren und Seniorinnen fühlen sich dabei jedoch unsicher oder wünschen sich Unterstützung. Genau hier setzt der Digitale Engel an: Das bundesweite Informationsangebot von Deutschland sicher im Netz e.V. stärkt ältere Menschen im sicheren Umgang mit digitalen Medien. Digital-Experten und Expertinnen beraten vor Ort konkret und individuell, geben wertvolle Tipps für den digitalen Alltag und verweisen auf lokale Anlaufstellen und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die offene Beratung findet am Dienstag, 24. März, von 15 bis 17 Uhr in der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda (HLSB) am Standort Heinrich-von-Bibra-Platz statt. „Wir freuen uns, den Digitalen Engel bei uns begrüßen zu dürfen. Gerade ältere Menschen profitieren von diesem niedrigschwelligen Beratungsangebot, das Ängste abbaut und neue Chancen eröffnet“, sagt Bibliotheksdirektor Berthold Weiß. Darüber hinaus biete die Bibliothek seit diesem Jahr digitale Unterstützung für Erwachsene mit neuen Workshops unter dem Titel „DigitalFit“, die von März bis Oktober stattfinden und kostenfrei besucht werden können.
„Unser Ziel ist es, älteren Menschen Mut zu machen, digitale Angebote sicher und selbstbestimmt zu nutzen“, erklärt Katharina Kunze, Projektleiterin des Digitalen Engels. „Im persönlichen Gespräch zeigen wir, wie das Internet den Alltag erleichtern kann – sei es beim Kontakt mit Familie und Freund*innen, beim Einkaufen oder beim Zugang zu wichtigen Informationen. Entscheidend ist, dass niemand auf dem Weg in die digitale Welt allein gelassen wird.“
Das bundesweite Programm wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und steht in Kooperation mit zahlreichen Einrichtungen der Seniorenarbeit. Dazu gehören Mehrgenerationenhäuser, Seniorentreffs sowie lokale Initiativen und Vereine für ältere Menschen. +++

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