Berlin. Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, zeigt sich zuversichtlich, dass langfristig bleibende Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft eingegliedert werden können. „Wir schaffen es, die Flüchtlinge zu integrieren“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Wir nähern uns der Aufgabe ganz anders als noch vor 15 Jahren.“ Auch Verwaltung und Gesellschaft öffneten sich. Schmidt warnte davor, sich nur auf die Unterbringung der Neuankömmlinge und auf schnellere Asylverfahren zu konzentrieren. „Wir dürfen nicht aus dem Auge verlieren, was danach kommt“, sagte er. Das Bundesamt habe in diesem Jahr mehr als 42.000 syrischen und irakischen Flüchtlingen Schutz gewährt, diese müssten die Sprache lernen und mithilfe der Wirtschaft schnell in einen Beruf gebracht werden. Er forderte die Wirtschaft auf, sich stärker für Flüchtlinge zu öffnen. „Es ist ja noch immer viel einfacher, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, wenn ich einen Namen habe, der in Deutschland gängig ist und nicht ausländisch klingt“. Daher müsse „auch bei vielen Personalchefs ein Umdenken stattfinden“. +++ fuldainfo
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