Gorleben. Der Bund und das Land Niedersachsen haben sich auf darauf geeinigt, dass der Betrieb des Erkundungsbergwerks Gorleben bis auf ein Minimum reduziert wird. Das Bergwerk muss jedoch offen gehalten werden, bis eine Entscheidung über ein Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden wurde. „Unsere Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für den Neubeginn. Damit wird auch technisch das Ende der jahrzehntelangen Vorfestlegung Gorlebens als Endlagerstandort eingeläutet“, erklärte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel. „Kein Standort ist gesetzt, aber auch keiner von vornherein ausgenommen“, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. „Die Auswahl soll einzig und allein nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgen, die noch festgelegt werden müssen.“ +++ fuldainfo
Das könnte Sie auch interessieren
Giffey wirft Merz fehlenden Stolz auf Deutschland vor
Bund und Länder beschließen Finanzreform: Kommunen sollen um Milliarden entlastet werden
Wohngeldreform: Bauministerin Hubertz plant geringere Einsparungen als zunächst vorgesehen
Bundesregierung verweigert Auskunft zu Ausgaben für externe PR-Berater
Entdecke mehr von fuldainfo.de
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar