Birgit Kömpel will Verkehrslärm in Fulda deutlich mindern

Fulda. „Viele Bürgerinnen und Bürger Fuldas werden über alle Maßen vom Verkehrslärm belastet“, sagt Birgit Kömpel, Kandidatin der SPD für das Amt der Oberbürgermeisterin. Die verfehlte Ansiedlungspolitik der vergangenen Jahre habe dazu geführt, dass Lkw durch dicht besiedelte Wohngebiete fahren, um die Industriegebiete West und Eisweiher zu erreichen, sagt Kömpel: „Die Folgen müssen vor allem die Bürgerinnen und Bürger in Horas, Niesig und dem Nordend ausbaden.“

Kömpel schlägt wie auch die Fuldaer SPD-Fraktion zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger unter anderem die Errichtung einer zweiten Tunnelröhre unter der Bahntrasse am Eisweiher vor. Die Leipziger Straße und die Mackenrodtstraße könnten durch die höhere Attraktivität der Lkw-Anfahrt Richtung Eisweiher entlastet werden. Und Kömpel fordert die Sperrung der Mackenrodtstraße für schwere Lkw zwischen der Leipziger Straße und der Zufahrt Jumo. Die Daimler-Benz-Straße und die Hermann-Muth-Straße seien seinerzeit für viel Geld für den LKW-Verkehr ausgebaut worden. Mit der konsequenten Nutzung dieser Straßen und einer zweiten Tunnelröhren könnten die lärmgeplagten Anwohnerinnen und Anwohner der Leipziger Straße nachhaltig entlastet werden.

Auch der konsequente Verzicht auf Neuansiedlung von Speditionen und Logistikern in den Industrieparks würde die Bürger entlasten. „Siedelt man diese Unternehmen in der Nähe von Autobahnanschlüssen an, ziehen alle Beteiligten einen Vorteil daraus“, sagt Kömpel. Die konsequente Einbindung des Westrings mit Verkehrslenkungsmaßnahmen vom Industriepark-West über die Frankfurter Straße zur B27 sorge ebenfalls für eine deutliche Entlastung. Kömpel abschließend: „Es braucht gar nicht so viel, um die Bürgerinnen und Bürger Fuldas vom Lärm zu entlasten. Weniger Lärm sorgt für mehr Lebensqualität und für mehr Attraktivität unserer Stadt. Man darf sich halt nicht gegen jeden Vorschlag sperren, bloß weil man nicht selbst auf die Idee gekommen ist.“ +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Sehr gute Idee mit der zweiten Tunnelröhre! Nur frag ich mich, ob die Firma JASS, die seit Jahrzehnten die Luft im Nordend verpestet (bei starkem Wind bläst es immer die Fackel aus), da mitmacht. Wäre für die Anwohner jedenfalls eine große Erleichterung. Die Grundstücke müßte man dann allerdings tauschen: Großer abgelegender Parkplatz der Hochschule (war früher JASS drauf), den eh niemand benutzt, gegen den jetzigen JASS Lkw Parkplatz. Ob die Hochschule und JASS sich da einigen könnten? Mal sehen.

    Übrigens – Abteilung Rhiel: wie wir ja alle wissen, hatte und hat der gute Dr. Rhiel ja eine Menge Beziehungen in alle Richtungen, was sein Engagement bezüglich Emaillierwerk eindrucksvoll bestätigt. Nur frag ich mich, warum sich der feine Herr seinerzeit als OB nicht für eine zweite Tunnelröhre eingesetzt hat? JASS hätte damals gut davon profitieren können und das Plattmachen des Schrebergartengeländes hätte vielleicht verhindert werden können.

    Aber wo wäre dann für Rhiel der Profit geblieben? Soviel zur Motivation ehemaliger OB’s.

    Und, liebe CDU, ich weiß: Ich bin eine linke S.. ;-)

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