Fulda. Betreuungsvereine – auch die in katholischer Trägerschaft – leisten einen wichtigen Beitrag, um Personen mit Betreuungsbedarf, der nicht durch eine Vollmachtregelung gedeckt werden kann, oder Menschen, für die gesetzliche Betreuung festgelegt wurde, zu begleiten. Diesen Dienst am hilfebedürftigen Menschen tun in den Betreuungsvereinen oft Ehrenamtliche, die durch professionelle Kräfte Begleitung und Rückhalt in schwierigen Fällen erhalten.
Die Finanzierung dieser Arbeit und der gesamten Vereine ist jedoch unzureichend – die seit Jahren nicht erhöhten Fallpauschalen, die den Vereinen für ihre Leistungen zugehen, reichen bei weitem nicht, die entstehenden Unkosten auszugleichen. Das gesamte Modell der Betreuungsvereine droht mittelfristig zu kollabieren.
Mit dem Slogan „Wir sind da…-…nn mal weg“ werben die Betreuungsvereine jetzt bundesweit in einer Briefaktion bei Politikern um Stärkung des Betreuungsvereinswesens durch eine solide Finanzierung der Arbeit. Auch die von Caritas und Sozialdienst katholischer Frauen getragenen Vereine im Bistum Fulda beteiligen sich an der Aktion. Markus Juch, Diözesan-Caritasdirektor in Fulda und derzeit Vorsitzender der Hessen-Caritas, in der die Caritas aus den Bistümern Fulda, Limburg und Mainz kooperiert: „Wir fordern zum Erhalt des bewährten Systems jetzt eine Erhöhung der Vergütung der beruflich geführten Betreuungen und eine Verbesserung der Finanzierung der sogenannten Querschnittarbeit. Es geht dabei um das Wohl der unseren Betreuungsvereinen anvertrauten Menschen. Für diese sind wir da!“ +++ fuldainfo
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