Barley wirft Merkel Kehrtwende bei der Lohngerechtigkeit vor

Erbittert hat sie die Herstellung von Lohngerechtigkeit bekämpft

Katarina Barley (SPD)

Berlin. Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, kurz vor der Wahl eine Kehrtwende bei der Lohngerechtigkeit zu machen: “Erbittert hat sie die Herstellung von Lohngerechtigkeit bekämpft, sowohl beim Auskunftsrecht als auch bei dem Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit”, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. “Und jetzt verspricht sie genau das, was sie persönlich verhindert hat.” Merkel hatte zuvor im “Bayrischen Rundfunk” angekündigt, das Gesetz für mehr Lohntransparenz gegebenenfalls zu verschärfen. Seit Juli können Frauen von ihren Arbeitgebern Auskunft verlangen, wie viel ihre männlichen Kollegen verdienen, die eine gleichwertige Tätigkeit ausüben. Aktuell gilt die Regelung auf Wunsch der Union nur für Firmen mit mindestens 200 Mitarbeitern. Merkel sagte nun, man werde jetzt sehen, wie die Erfahrungen seien. “Gegebenenfalls müssen wir dann noch weitergehen und vielleicht auch für kleinere Betriebe das noch einführen.” Nach Barleys Auffassung macht sich die CDU-Vorsitzende mit diesem Vorstoß lächerlich: “Das ist wirklich ein schlechter Witz”, sagte die Ministerin den Funke-Zeitungen. +++

Print Friendly, PDF & Email
Zieherser Hof

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

4 Kommentare

  1. Diese Beispiel zeigt nur ein weiteres Mal, wie unglaubwürdig Merkel’s Politik ist!
    “Die Griechenlandrettung wird die Deutschen nichts kosten”!
    “Das Sozialpaket in Höhe von 80Mrd EUR von 2011 wird durch Beiträge aus dem Wirtschafts- und Finanzsektor kompensiert”!
    “Mit mir wird es keine Maut geben!”
    “Abhören unter Freunden, das geht gar nicht”!
    “Wir schaffen das!”
    Frau Merkel, merken Sie eigentlich nicht, wie unglaubwürdig Sie mittlerweile geworden sind? Da müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie ausgepfiffen werden!
    12 Jahre sind einfach zu viel!
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    PS: Kein Wunder, dass sich bei diesen Aussichten selbst in der Union schon Möchtegern-Nachfolger zu Wort melden. Nur manche Medien wie Focus-Bart-News, Breit-FAZ-News und die sonstigen Unions-Wahlkampfpostillen – also fast die gesamte deutsche Medienlandschaft – ignorieren das ohne Ende.

  2. Warten wir es ab. Es kommt auch für fast jedes Thema der Zeitpunkt, an dem Merkel wohl nicht mehr weiß, ob Sie dafür oder dagegen ist. Wie auch bei der Flüchtlingspolitik. Oder der Homoehe. Oder der Maut. Oder der Lohngleichheit. Oder dem Diesel. Oder…oder…oder… Am besten für beides eintreten. Da kann man niemanden weh tun! Aua!
    Daher: kein Kreuz in die Raute!‬
    ‪https://youtu.be/dOa-fcp74uU‬

  3. Merkel speiste in ZDF-Wahlsendung Rentensorgen einer Putzfrau herzlos ab! Unverschämt!
    Daher: kein Kreuz in die Raute!‬
    ‪https://youtu.be/dOa-fcp74uU‬
    Typisches Beispiel für heute schon vorhandene Altersarmut trotz lebenslanger Arbeit. Aufgrund der niedrigen Löhne werden morgen Millionen Deutsche, insbesondere auch Frauen zusätzlich wg. der eklatanten Lohnungleichheit, von Altersarmut betroffen sein. Vgl. hierzu auch den neuesten Familienreport 2017 der Bundesregierung über wachsende Armutsrisiko von Kindern! Beschämend im reichen Deutschland, in dem es doch lt. Merkel allen gut geht! Aber die Union und Merkel haben das nicht im Blick! Merkel interessiert sich nicht für diese “Leute”. Lieber posiert Merkel auf der IAA mit Betrügern.

  4. Typisch Merkel! Was ist das anderes als Wählertäuschung?
    Anderes Beispiel: Merkel wirft der SPD auch vor, die Leistungsträger stärker belasten zu wollen. Seit wann sind die Reichen die Leistungsträger?
    Daher: Merkel abwählen!
    ‪https://youtu.be/dOa-fcp74uU‬

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.