Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer rechnet mit entscheidenden Beratungen der Union hinsichtlich des geplanten Parteitages zur Wahl des neuen Vorsitzenden. „Am Montag steht eine wichtige Sitzung des Bundesvorstand an, in der wir im Detail über die Ausgestaltung eines CDU Parteitags sprechen“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Saarbrücker Zeitung“. „Natürlich werden wir die dynamische Entwicklung der Corona-Lage genau im Blick haben und bei der Planung berücksichtigen.“ Wichtig sei zu wissen, „dass nur der CDU-Bundesvorstand über die Einberufung, Verschiebung oder Absage von Parteitagen entscheiden kann“. Fraglich ist, ob die CDU angesichts der Corona-Pandemie an ihrem Präsenzparteitag am 4. Dezember in Stuttgart festhalten wird. Bei der Sitzung am Montag sollen verschiedene Alternativ-Szenarien beraten werden.
Weltärztepräsident gegen CDU-Parteitag mit 1.001 Personen
Der Vorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, ist bei rasant steigenden Corona-Zahlen dagegen, dass die CDU in sechs Wochen 1.001 Delegierte für einen Parteitag versammeln will, um einen neuen Parteivorsitzenden zu wählen. „Wenn die CDU auf ein flughafengroßes Feld gehen würden, wäre der Parteitag vielleicht vertretbar“, sagte Montgomery der RTL/n-tv-Redaktion. „Aber nein, es ist nicht zu verantworten. Wenn wir Fußballspiele absagen, wenn wir Sonderregelungen treffen, halte ich einen Parteitag mit 1.001 Delegierten und dem ganzen Tross drumherum für momentan nicht machbar“, so der Weltärztepräsident. +++ nh/dts

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