Vor dem Landgericht Kassel muss sich ab dem 27. Mai ein 30-jähriger Mann aus Kassel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine 14-Jährige über eine Online-Plattform zur Prostitution angeboten und seine damalige Wohnung als Tatort zur Verfügung gestellt zu haben. Das teilte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, Andreas Thöne, mit.
Der Angeklagte soll die Taten im September und Oktober 2025 begangen haben. Laut Anklage soll er der Minderjährigen vor den sexuellen Dienstleistungen Cannabis zum Konsum bereitgestellt haben.
Zudem soll er gegen Bezahlung von 25 bis 50 Euro Bild- und Videopakete angeboten haben, auf denen die 14-Jährige sowie eine 15-Jährige bei sexuellen Handlungen zu sehen sind. Die Vorwürfe umfassen insgesamt 21 Taten, darunter fünffache Zwangsprostitution in Tateinheit mit unerlaubter Abgabe von Betäubungsmitteln sowie 16-fache Verbreitung jugendpornografischer Inhalte.
Der Prozess beginnt am Mittwoch, 27. Mai, um 9:30 Uhr in Saal E 119 des Landgerichts Kassel. Es sind mehrere Fortsetzungstermine im Juni vorgesehen. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft. +++
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