Nach dem Tod von drei Mitarbeitern stellt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) seine Arbeit im Sudan vorerst ein. Das teilte die Organisation am Sonntag mit. „Das WFP ist entschlossen, der sudanesischen Bevölkerung zu helfen, die unter einer extremen Nahrungsmittelknappheit leidet, aber wir können unsere lebensrettende Arbeit nicht leisten, wenn die Sicherheit unserer Teams und Partner nicht gewährleistet ist“, sagte WFP-Leiterin Cindy McCain zur Begründung. Die Konfliktparteien müssten zu einer Vereinbarung kommen, die die Sicherheit der humanitären Helfer vor Ort gewährleiste und die weitere Bereitstellung humanitärer Hilfe für die Menschen im Sudan ermögliche. Nach Angaben von McCain wurden bei dem Vorfall, bei dem am Samstag drei WFP-Mitarbeiter in der Region Nord-Darfur getötet wurden, auch zwei weitere Mitarbeiter verletzt. „Jeder Verlust von Menschenleben im humanitären Dienst ist inakzeptabel, und ich fordere sofortige Schritt e, um die Sicherheit derjenigen zu gewährleisten, die noch am Leben sind“, sagte McCain. +++
Das könnte Sie auch interessieren
Vorübergehende Unterbrechungen der Fernwärmeversorgung im Münsterfeld und Ziehers
Anhaltende Trockenheit Obere Wasserbehörde des RP Kassel ruft zum Einschränken von Wasserentnahmen a...
Uganda-Tag in Fulda: Begegnung statt Klischees – warum der Blick nach Uganda mehr ist als ein Benefi...
Schulämter in Hessen richten Hotline für Fragen zur Zeugnisvergabe ein
Entdecke mehr von fuldainfo.de
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
