Fulda. Das Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe muss umfassend saniert werden. Darin sind sich die Ministerin für Umweltschutz, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, und die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Waschke einig. Mit Hinweis auf die noch zu erstellende Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Gebäudes hat die Ministerin noch keine Finanzmittel in den Haushalt eingestellt, bedauert Waschke. Erst nach Fertigstellung der Machbarkeitsstudie im kommenden Jahr würde ein realistischer Finanzrahmen vorliegen, argumentiert Ministerin Hinz. Das denkmalgeschützte Groenhoff-Haus soll laut Waschke folgende Einrichtungen beherbergen: ein UNESCO-Informations-und Umweltbildungszentrum, die hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön, die Verwaltung des Naturparks Hessische Rhön und den Verein Natur- und Lebensraum Rhön e.V. Die Planungen sehen eine den heutigen bautechnischen und energetischen Standards entsprechende Einrichtung vor. Die Machbarkeitsstudie wird eine grobe Gesamtkosteneinschätzung und Vorschläge für die Umsetzung des Projekts mit Zeitplan enthalten. Gemeinsam mit den Partnern des Projekts wird unter Einbeziehung von Sponsoren nach weiteren Finanzierungsmodellen gesucht. Die Beratungen für den Landeshaushalt werden nach Befürchtungen der Abgeordneten Waschke voraussichtlich nicht vor dem Haushaltsjahr 2016 beginnen. +++ fuldainfo
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