Fulda. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der AfD im Landkreis Fulda wurde der Kreisvorstand neu gewählt. Der geschäftsführende Vorstand besteht jetzt aus der Kreisprecherin Susanne Gruber (Künzell), dem stellvertretenden Sprecher Dietmar Vey (Gersfeld), dem Schatzmeister Bernhard Holzwarth (Fulda) und dem Schriftführer Michael Preissler (Fulda). Als Beisitzer wurden gewählt: Klaus Peege (Hosenfeld), Rudolf Schmitz (Fulda), Dirk Schmidt (Fulda), Dr. Uwe Bartenstein (Fulda) und Horst Lucht (Fulda).
Es sei jetzt an der Zeit, so Gruber, die internen Querelen, die bislang die AfD auf vielen politischen Ebenen auch in der öffentlichen Wahrnehmung geprägt hätten, endlich beizulegen. Gerade in einer so jungen Partei müssten wohl viele erst lernen, dass sowohl der liberale wie auch der konservative Flügel ihre Daseinsberechtigung hätten. Verschiedene Richtungen zu vereinen sei in den Altparteien schließlich auch normal. Für Rechtsextreme, wie Anhänger der REP oder NPD, sei in den Reihen der AfD kein Platz, das müsse immer wieder deutlich gemacht werden.
Einen Schwerpunkt der Aufgaben der AfD Fulda sieht der neue Vorstand in der Vorbereitung der Kommunalwahl 2016. Es sollen ein AfD-Stadtverband Fulda und weitere Ortsverbände im Landkreis gegründet werden. Um überhaupt genügend Kandidaten und Kandidatinnen aufstellen zu können, steht dabei die Mitgliedergewinnung im Fokus. Als politische Schwerpunkt-Themen mit Auswirkung auf die Kommunen im Landkreis wurden genannt: Energie (Stopp des EEG, weiterer Windkraftanlagen und der SuedLink-Trasse), eine vernünftige, europaweite Regelung der Flüchtlingsproblematik und mehr Basisdemokratie durch eine Erleichterung von Volksabstimmungen.
Wie der als Versammlungsleiter anwesende Landessprecher der AfD Hessen, Prof. Dr. Gunther Nickel, ausführte, sei das politische Landesprogramm der AfD gerade im Werden. In zahlreichen Landesarbeitskreisen würden Thesenpapiere erarbeitet, die dann zu einem Programm als Basis der Kommunalwahlprogramme zusammengeführt werden sollen. Wie bereits auf Bundesebene und zur Europawahl praktiziert, liegt die Entscheidung zu den Thesen dann bei allen Mitgliedern in Hessen, die via Onlinestatement abstimmen könnten. In Fulda sind neben den regelmäßigen Stammtischen (jeden 1. und 3. Dienstag im Monat im „Lichtblick“, Probsteihaus Petersberg, 20 Uhr), künftig auch Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen und Stammtische in den Gemeinden vorgesehen. +++ fuldainfo

Im Gegensatz zur NPD, die trotz einiger guter nationaler, sozialer, demokratischer Punkte und passabler Politik kommunal wegen der NS-Nähe vieler Mitglieder, Anhänger, Funktionäre zu Recht nicht hochkam, und den REPS, wo eher radikale Unterschicht und Kleinbürgertum dominierten, ist die AfD grund-solide bürgerlich aus dem alt-konservaten Milieu der CDU und national-liberalen FDPlern und somit endlich eine für breitere Wählerzustimmung vorzeigbare Alternative für den Patriotismus im Verfassungsbogen, natürlich auch begünstigt durch die verhängnisvolle Merkel-Politik, welche die alte CDU entkernte. Alle Hetzereien gegendie AfD wie rechtsextrem, braun (massenhaft bis hin zu „Ratten“ solche Schmähungen auf Twitter- und Facebook-Seiten) sind politologisch dumm und Lüge. Wenn aber SPD und DGB sich nicht zieren, mit dunkelroten, teils anrüchigen Kreisen von DKP und PDS/SED zu poussieren, GRÜNE auch genug Dubioses aufzuweisen haben wie etliche Promis aus den K-Gruppen wie Bütikofer und Trittin, da sollte die AfD sich nicht einschüchtern lassen vom Mainstream und gegenüber solchen REPs, die unzweifelhaft Demokraten sind, kein Kontaktverbot erlassen.