Bericht: Seehofer sieht weitere Zusammenarbeit mit Merkel skeptisch

Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer

Berlin. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich laut eines Berichts der „Welt am Sonntag“ in interner Runde skeptisch über eine weitere Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geäußert. „Ich kann mit der Frau nicht mehr arbeiten“, soll Seehofer demnach über die Kanzlerin in einer Runde der Regierungsmitglieder der CSU mit dem Landesgruppenvorsitzenden Alexander Dobrindt am Donnerstagmorgen in Berlin gesagt haben. Er habe den Satz in dieser Runde gleich zweimal gesagt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Teilnehmerangaben. In der anschließenden Sitzung aller CSU-Abgeordneter soll Seehofer ihn aber nicht wiederholt haben. CDU und CSU streiten seit Tagen erbittert über die Frage, ob Asylbewerber an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden sollen. Seehofer ist dafür, Merkel will eine europäische Lösung für die Verteilung der Migranten erreichen. Der Streit hat das Potenzial, die Koalition aus CDU, CSU und SPD an den Rand des Bruchs zu bringen. +++


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2 Kommentare

  1. Kasperltheater! Aktuelle Aufführung:
    Titel: Die Angst des bayerischen Königs vor seinem Volk
    Unterhaltsames Kasperltheater für das für dumm gehaltene bayerische Wahlvolk.
    Hauptrollen: Der böse Flüchtling, christliche Eiferer, Mutter Theresa und … der freche Muslim.
    In Nebenrollen:
    Vom bayerischen Hof verjagter zahnloser Tiger, Bettvorleger, rachsüchtiger Königsmörder, jede Menge Hofnarren.
    Zwischenrufer: jedweder Couleur, Hauptsache laut
    Text: aus dem Wahlprogramm einer rechts-populistischen Partei
    Aktuelle Meldung:
    Die für Berlin geplante Aufführung wurde mangels Desinteresse des deutschen Wahlvolks und wegen klimatischer Störungen abgesagt.
    Musikalische Begleitung vom grauen Star:
    https://youtu.be/pVa7Ptp3fy4
    Gesponsert und befördert von den deutschen Einheits-Massenmedien!

  2. Der sich selbst überschätzende und überforderte Seehofer hat offensichtlich mittlerweile erkannt, dass ihm das Ganze – gemessen an seinen Versprechungen und den Erwartungen der „CSU“ – entglitten und über den Kopf gewachsen ist (BAMF, Asylgesetz, Ankerzentren, Integration, Europa, …), zumal ihm der Parolen-Tourist und selbst ernannte Kreuzritter Söder heftig im Nacken sitzt – Söders späte Rache für Seehofers Schmutzeleien. Er befürchtet, von Söder die Schuld für den absehbaren Verlust der absoluten Mehrheit der „C“SU zugeschoben zu bekommen.
    Obendrein ist die zentrale Behörde zur Steuerung der Flüchtlingsströme (BAMF) derzeit außer Gefecht.
    Mit den „Kollegen“ der GroKo und der „Schwester-Partei“ hat er es sich gründlich verscherzt – eine gedeihliche Zusammenarbeit scheint nicht mehr möglich. Zunehmend erkennt er, dass sein – bisher wohlweislich unter Verschluss gehaltener – Masterplan nicht umsetzbar ist, was er ja im Prinzip schon in diversen Äußerungen der letzten Monate kundgetan hat.
    Widersprüchlicher geht es kaum! Mit anderen Worten: Seehofer sitzt richtig in der „Scheiße“!
    Also sucht Seehofer händeringend – mit allen Mitteln – seinen gesichtswahrenden Ausstieg, auch wenn sein Gesicht längst zur Fratze entstellt ist!
    Dazu passt: Ach die Alten – wir haben unser Leben gelebt!
    https://youtu.be/KYm5ZKtjX9A

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