Berlin. Laut einer Forsa-Umfrage lehnt die große Mehrheit der Bundesbürger eine Zurückhaltung der Beschäftigten bei Lohnforderungen ab: 79 Prozent der Befragten stimmen der Auffassung von Bundesbank und Europäischer Zentralbank zu, dass angesichts der niedrigen Inflationsrate und der positiven Verfassung des Arbeitsmarktes höhere Lohnabschlüsse in Deutschland angemessen wären. Dies geht aus der am Dienstag veröffentlichten „Bürgerbefragung öffentlicher Dienst“ im Auftrag des gewerkschaftlichen Dachverbandes dbb Beamtenbund und Tarifunion hervor. Demnach sei die Zustimmung bei den 18- bis 44-Jährigen mit 84 Prozent besonders groß. Lediglich 17 Prozent aller Befragten halte höhere Einkommen derzeit für nicht erforderlich. Mit 64 Prozent vertreten fast zwei Drittel der Befragten zudem die Auffassung, dass die Mehrheit der Arbeitgeber in Deutschland höhere Löhne und Gehälter für ihre Beschäftigten durchaus verkraften könne. Nur knapp ein Drittel ist hingegen der Meinung, dies würde den Arbeitgebern Schwierigkeiten bereiten. 54 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage zudem an, dass die Löhne in den vergangenen Jahren zu wenig gestiegen seien. +++ fuldainfo
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