Ein neuer Abschnitt beginnt mit einem „Glück Auf“: Am 3. August 2026 haben 64 junge Menschen ihren ersten Ausbildungstag am Werk Werra absolviert. Als Auszubildende, Umschüler und dual Studierende betraten sie das Werk erstmals in dieser neuen Rolle und wurden von Ausbildungsleiter Marc Wohlfarth herzlich in den Reihen der Kalikumpel willkommen geheißen. Für die jungen Menschen markierte der Tag den Übergang von Schule oder bisherigen beruflichen Erfahrungen in eine Arbeitswelt, in der technische Kenntnisse, praktische Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein künftig eine wichtige Rolle spielen werden.
Der Nachwuchs startet in unterschiedlichen Berufsfeldern. Ausgebildet wird unter anderem zum Bergbautechnologen, Chemikanten, Industriemechaniker, Anlagenmechaniker, Kfz-Mechatroniker und Elektroniker für Betriebstechnik. Hinzu kommen duale Studiengänge in Geoinformatik und Vermessungstechnik. Die Bandbreite macht deutlich, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind und wie unterschiedlich die Wege sein können, die am Ende zu einer Tätigkeit am Werk Werra führen.
Der stellvertretende Werkleiter Matthias Pfaff beglückwünschte die neuen Kolleginnen und Kollegen zu ihrer Entscheidung für eine Ausbildung bei K+S und zu ihrem Schritt in die Berufswelt. Die kommenden Monate und Jahre würden für die jungen Menschen eine Zeit des Lernens und der Entwicklung werden. Dabei gehe es nicht allein um Technik und das jeweilige Berufsfeld, sondern ebenso um Sicherheit und die Frage, was es bedeute, Verantwortung zu übernehmen. Gerade in einem Unternehmen wie K+S seien diese Aspekte eng miteinander verbunden.
Ausbildungsleiter Marc Wohlfarth gab den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugleich einen Ausblick darauf, was sie während ihrer Ausbildung erwartet. Im Mittelpunkt stehen Fachwissen und praktische Erfahrungen, begleitet von Unterstützung durch das Ausbildungsteam. Die jungen Menschen sollen während ihrer gesamten Ausbildungszeit Ansprechpartner haben, die ihnen bei Fragen zur Seite stehen und ihre Entwicklung begleiten. Hinzu kommen verschiedene Leistungen und Angebote, die den Einstieg und die Ausbildungszeit unterstützen sollen. Dazu gehören das Ausbildungsgehalt und ein eigenes Tablet ebenso wie das familiäre Arbeitsklima unter den Kalikumpeln.
Wohlfarth machte dabei deutlich, dass Ausbildung aus seiner Sicht keine Einbahnstraße ist. „Gemeinsam gestalten wir eure Ausbildung – Ausbilder, Azubis und die Mitarbeiter aus Ausbildungsmarketing und Organisation“, sagte er. Damit werden die neuen Auszubildenden nicht nur als Nachwuchskräfte betrachtet, sondern als Teil des Unternehmens, die ihren eigenen Weg innerhalb des Werkes entwickeln sollen.
Auch der Betriebsrat war beim Start der neuen Ausbildungsjahrgänge vertreten. Rigo Wildförster begrüßte die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie Marla Börner, die Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Gerade für junge Beschäftigte ist diese Vertretung eine wichtige Anlaufstelle im Unternehmen und begleitet die Interessen der Auszubildenden und Jugendlichen während ihres beruflichen Einstiegs.
Für diejenigen, die noch nach einem Ausbildungsplatz, einem dualen Studium oder einer Möglichkeit zur Umschulung suchen, bietet K+S bereits im September Gelegenheit, sich vor Ort ein genaueres Bild zu machen. Beim Erlebnistag-Ausbildung am 16. September 2026 können sich Interessierte von 14 bis 20 Uhr im Ausbildungszentrum in Philippsthal am Werk Hattorf über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Damit richtet sich das Unternehmen nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern auch an Menschen, die sich beruflich neu orientieren und einen anderen Weg einschlagen möchten.
Für die 64 neuen Kalikumpel am Werk Werra hat dieser Weg bereits begonnen. Ihr erster Ausbildungstag führte sie in eine Arbeitswelt, die von Maschinen, Anlagen, Technik und Bergbau geprägt ist, zugleich aber auch von der Verantwortung, die mit diesen Tätigkeiten verbunden ist. Der erste Schritt ist gemacht – und die nächsten Jahre sollen nun aus den ersten Eindrücken berufliche Erfahrung und fachliche Kompetenz entstehen lassen. +++
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