Bad-Hersfeld. Genuss oder Anstrengung? Wie erleben die Besucher die Kasseler documenta14? Und lässt sich dies in Bilder fassen? Ja, sagen drei Fotografen aus Österreich, Frankreich und Deutschland, und haben eine Fülle origineller, nachdenklicher, auch spektakulärer Aufnahmen von den ersten Tagen der Kasseler Weltkunstausstellung eingefangen. Eine Auswahl dieser Bilder wird ab dem 8. Juli auf den neuen Galeriewänden in der Wandelhalle des Bad Hersfelder Kurhauses gezeigt. Die Ausstellung „3Fotografen sehen die documenta14“ fügt sich damit nahtlos an die Ausstellung mit Bildern der „Floating Piers“ von Christo an, die auch mehr das Verhalten der Besucher zeigen, denn das eigentliche Kunstwerk. Zwei der Fotografen werden bei der Vernissage am 8. Juli 2017 um 18.30 Uhr im Kurhaus von ihren Erfahrungen auf der documenta14 berichten. Erfahrungen, die Lust machen können, die nur alle fünf Jahre stattfindende Schau in Kassel selbst zu besuchen und sich ein eigenes Bild zu machen – es muss ja kein Foto sein. Für einige Besucher der neuen Ausstellung wird es ein Wiedersehen mit dem Pariser Fotografen Hervé Champollion sein, der schon in der viel beachteten Fotoausstellung zum 70. Jahrestag der Alliierten Invasion mit eindrücklichen Bildern in Bad Hersfeld zu sehen war. +++
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