Leipzig. Zum Abschluss des neunten Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga haben sich der RB Leipzig und der FC Heidenheim mit 1:1 getrennt. Beide Mannschaften begannen die Partie auf spielerisch hohem Niveau, Morys verpasste die Leipziger Führung in der zweiten Minute nur knapp. In der 21. Minute ging Heidenheim durch Heise nach einem erstklassigen Zuspiel von Schnatterer in Führung. Leipzig zeigte sich unbeeindruckt und baute viel Druck auf. In der 31. Minute kamen die Sachsen zu einem Freistoß aus 20 Metern Entfernung, den Kaiser mit einem Kunstschuss direkt verwandelte. Die Partie blieb auf einem sehr hohen Niveau, allein im Passspiel zeigten beide Mannschaften Probleme mit der Abstimmung.
Nach dem Seitenwechsel scheiterte Niederlechner an der Leipziger Führung. Danach baute Leipzig seine Spielanteile aus und drängte Heidenheim in die eigene Hälfte zurück. Eine Viertelstunde vor Schluss zeigte sich Heidenheim wieder offensiver und kam zweimal zu hochklassigen Gelegenheiten. In der Schlussphase wurde die Partie dann mit zunehmender Härte geführt und es kam zu mehreren Verletzungspausen. Am Ende trennten sich beide nicht unverdient mit 1:1.
2. Fußball-Bundesliga: DFB-Ermittlungen nach Ausschreitungen
Nach schweren Ausschreitungen am Samstag im Südwest-Derby zwischen Kaiserslautern und dem Karlsruher FC hat der Kontrollausschuss des DFB am Montag eine Ermittlung eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen beiden Vereinen empfindliche Geldstrafen oder auch Spiele vor leeren Rängen. Zunächst sollen beide Seiten eine schriftliche Stellungnahme abgeben. Bei den Ausschreitungen nach dem Abpfiff des Spiels waren rund 100 Vermummte aus dem Karlsruher Block ausgebrochen und hatten sich eine Schlägerei mit Fans und Ordnern geliefert. Dabei waren mindestens 18 Menschen verletzt worden. Bereits im Vorfeld des Spiels war es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den Fan-Lagern und auch der Polizei gekommen. Die Polizei hatte sich „fassungslos über die Gewaltbereitschaft beider Fan-Lager“ gezeigt. Beide Vereine kündigten an, die Polizei bei der Aufarbeitung des Zwischenfalls zu unterstützen. +++ fuldainfo

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