Wegen stark abweichender Bevölkerungszahlen im Zensus 2022 haben 15 hessische Städte Klage gegen das Statistische Landesamt eingereicht. Die Kommunen befürchten durch die niedrig angesetzten Einwohnerzahlen erhebliche finanzielle Nachteile, insbesondere bei der Vergabe von Fördermitteln und staatlichen Zuschüssen, berichtet der hr.
Zu den klagenden Städten gehören Korbach, Fulda, Kassel, Rotenburg, Gemünden (Wohra), Gießen, Marburg, Biedenkopf, Lauterbach, Schlitz, Wartenberg, Hanau, Hofheim, Oberzent und Langen. Nach Angaben der Kommunen weichen die im Zensus ermittelten Zahlen zum Teil deutlich von den Daten aus den örtlichen Melderegistern ab.
Das Statistische Landesamt hatte zuvor bereits 41 Widersprüche gegen die Zensus-Ergebnisse zurückgewiesen. Die klagenden Städte sehen sich durch die amtlichen Zahlen in ihrer finanziellen Planung und Entwicklung erheblich beeinträchtigt. +++
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