Zuschuss für zwölf neue Elektrobusse in Fulda und Osthessen

Ebus12
Freuen sich über den Bundeszuschuss für zwölf neue Elektrobusse (von links): die RhönEnergie-Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer und Martin Heun, Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der Fuldaer Bundestagsabgeordnete und Staatsekretär Michael Brand sowie von RhönEnergie-Verkehrsbetrieben Geschäftsführer Thomas Lang und Prokurist Philipp Enders. Foto: RhönEnergie

Die RhönEnergie Verkehrsbetriebe erhalten vom Bundesministerium für Verkehr einen Zuschuss in Höhe von 2,389 Millionen Euro für den Kauf von zwölf Elektrobussen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Das teilte das Unternehmen mit. Mit der Förderung soll die Zahl der Elektrobusse in den kommenden eineinhalb Jahren von derzeit sieben auf insgesamt 25 steigen.

Der Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie, Martin Heun, bezeichnete die Förderung als wichtigen Meilenstein. „Die Förderung ermöglicht uns, unsere Busflotte schrittweise auf Elektroantrieb umzustellen. So können wir unsere Strategie für Innovation und Klimaschutz in der Region mit voller Kraft vorantreiben“, sagte er.

Die zusätzlichen Elektrobusse sollen vor allem im Stadtbusverkehr eingesetzt werden. Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßte den Ausbau. „Elektrobusse sind für Fulda ein echter Gewinn – weniger Abgase, weniger Lärm und ein spürbarer Beitrag zu unseren Klimazielen. Die Stadt und ihre Bewohner werden davon unmittelbar profitieren“, erklärte er.

Nach Angaben des Unternehmens gehört die RhönEnergie zu den Pionieren der Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr. Seit Oktober 2018 fährt in Fulda der erste Elektrobus Hessens. Die derzeit sieben eingesetzten E-Busse haben zusammen inzwischen genau eine Million Kilometer zurückgelegt – emissionsfrei und leise. Dies entspricht rechnerisch 25 Erdumrundungen. In diesem Frühjahr sollen sechs weitere Busse hinzukommen, 2027 dann die nun geförderten zwölf Fahrzeuge.

Bei einem Treffen im Busdepot der RhönEnergie würdigte der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand die Förderentscheidung von Verkehrsminister Patrick Schnieder. Als Parlamentarischer Staatssekretär sprach er auch für die Bundesregierung. „Diese Investition zeigt, dass wir Elektromobilität im Nahverkehr ernsthaft voranbringen wollen – zum Nutzen der Menschen in unseren Städten und Dörfern. Osthessen ist dabei eine Vorbildregion, von der andere lernen können“, sagte Brand.

Die Förderung sei notwendig, weil Elektrobusse mit erheblichen Mehrkosten verbunden seien, erklärten Thomas Lang und Philipp Enders, Geschäftsführer und Prokurist der Verkehrsbetriebe. Ein Elektrobus koste etwa doppelt so viel wie ein herkömmlicher Dieselbus. Da diese Mehrkosten bei der Ausschreibung von Verkehrsleistungen nicht berücksichtigt würden, sei eine öffentliche Förderung entscheidend, um die Umstellung wirtschaftlich stemmen zu können. Lang und Enders nahmen den Förderbescheid bei einer Veranstaltung in Berlin aus den Händen von Bundesverkehrsminister Schnieder entgegen.

Das Projekt wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 2,389 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. +++


Popup-Fenster

1 Kommentar

  1. Endlich mal eine gute Nachricht, die vor allem auch Allergiker und Lärm Geplagte freuen dürfte. Vielen Dank daher an alle Beteiligten, dass ihr an der Umrüstung Eurer Busse auf Elektrobetrieb festhaltet!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*