ZEW-Konjunkturerwartungen weiter deutlich im negativen Bereich

Indikator befindet sich damit auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2011

Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im August deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index sank von -24,5 Zählern im Juli auf nun -44,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der Indikator befindet sich damit auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2011 und weiterhin deutlich unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 21,6 Punkten. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich im August deutlich. Sie beträgt aktuell -13,5 Punkte, 12,4 Punkte weniger als im Vormonat. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sanken um 23,3 Punkte auf einen neuen Wert von -43,6 Punkten. Auch der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet ging zurück. Der aktuelle Wert der Lageeinschätzung beträgt -14,5 Punkte und liegt damit 3,9 Punkte unterhalb des Wertes vom Vormonat. “Die ZEW-Konjunkturerwartungen zeigen einen erheblich verschlechterten Ausblick für die deutsche Konjunktur”, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China, “das damit verbundene Risiko eines globalen Abwertungswettlaufs sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit für einen No Deal-Brexit” träfen auf ein “ohnehin abgeschwächtes Wirtschaftswachstum. Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich weiter verschlechtern”, so der ZEW-Präsident weiter. +++

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