Lischka will Aufstockung der Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität

Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität gibt es seit 2015

Einbruchsspuren

Berlin. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat gefordert, die Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität beim Bundeskriminalamt (BKA) erheblich aufzustocken, um der zunehmenden Zahl von Wohnungseinbrüchen effektiver begegnen zu können. „Die Organisierte Kriminalität hat das Feld der Einbrüche für sich entdeckt“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“. „Gleichzeitig geht die Aufklärungsquote zurück. Man würde dieser Entwicklung besser Herr, wenn man Daten zentral sammelt und analysiert. Dann würde man besser wissen, wo die nächsten Einbrüche zu erwarten sind und wo das Diebesgut hingebracht wird.“

Lischka fügte hinzu: „Seit dem 1. April 2015 gibt es beim BKA die Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität. Da sitzen aber nur acht Leute. Die Stelle muss erheblich aufgestockt werden – um mindestens 50 Mitarbeiter. Wenn wir das nicht machen, werden die Einbrüche weiter steigen, und die Aufklärungsquote wird weiter sinken.“ Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte am Mittwoch berichtet, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im vorigen Jahr erneut um knapp zehn Prozent gestiegen sei. +++ fuldainfo

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Letzte Aktualisierung: 03.10.2022, 05:22 Uhr
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