Wohnprojekt inmitten von Fuldas Kernstadt realisiert

„Wohnen am Vonderau Museum“

Wohnen in der Stadt

Fulda. Am gestrigen Donnerstagnachmittag erfolgte in der Fuldaer Universitätsstraße – unterhalb des Vonderau Museums (Kasernengäßchen) – das nach acht Monaten Bauzeit – langersehnte Richtfest des durch die „most Projektentwicklung GmbH“ realisierte Wohnprojekt „Wohnen am Vonderau Museum“ statt. Als Gesprächspartner fungierten – neben dem Geschäftsführer des ausführenden Architektenbüros Bauherr Moritz Staubach – auch Architekt Andreas Staubach sowie Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos).

Bei dem voraussichtlich im Frühjahr 2017 bezugsfertigen Projekt, handelt es sich um zwölf Eigentumswohneinheiten (auf vier Etagen) zwischen 70 und 140 Quadratmetern direkt im Zentrum – unweit des Universitätsplatzes – von Fulda. Die großzügig geschnittenen Einheiten, werden nach Niedrigenergiestand realisiert und eignen sich – laut STAUBACH + PARTNER – „für barrierefreies Wohnen in allen Lebensphasen“. Wie Architekt Andreas Staubach auf gestrigem Richtfest betonte, baue man hier „solide“, in diesem Sinne es eben nicht darauf ankomme, „möglichst schnell fertigzuwerden“, sondern man vernünftig auf Trockenzeiten warte, um einen qualitativ hochwertigen Bau zu gewährleisten. Daneben betonte Staubach, dass man sich bei diesem Wohnprojekt, bewusst gegen ein Wärmedämmverbundsystem entschied, sondern bewusst für eine hochwertige Natursteinfassade. An dieser Stelle der Architekt betonte, dass sich die Innenräume – völlig gleich ob Sommer oder Winter – um 5 Grad Celsius weniger aufheizen.

„Das Richtfest, ist ja das Fest der Handwerker“, begrüßte Architekt Andreas Staubach die Anwesenden, gefolgt von einem kurzen Rückblick auf Architektur und den Entstehungskontext. So hob Andreas Staubach hervor, dass man bezüglich dem neuen Wohnprojekt unterhalb des Vonderau Museums, fast acht Jahre in Gesprächen gewesen sei, bis man endlich mit dem Bau beginnen konnte. An dieser Stelle der Architekt besonders dem Bauamtsleiter, Dipl.-Ing. Jürgen Fehl für dessen Unterstützung dankte. „Das, was Stadt ausmacht, ist die Kernstadt“, sagte Andreas Staubach und betonte dabei, dass, bis auf zwei Eigentumswohnungen, schon alle reserviert seien. „Fulda wächst – Fulda ist beliebt. Lebenswerter Wohnraum in der Innenstadt, ist heute gefragter, denn je“, betonte Stadtbaurat Daniel Schreiner, der hinzufügte: „Bei diesem Wohnprojekt, ist es gelungen, moderne Architektur – mit Elementen des barocken Fulda zu vereinen.“

Bauherr Moritz Staubach (most Projektentwicklung GmbH) rückblickend auf die bisher reibungslose Bauphase ist optimistisch, die Wohnungen im Frühjahr 2017 an ihre Eigentümer zu übergeben: „Solch ein Richtfest, ist ein besonderer Moment, diesen ich dafür nutzen möchte, allen Beteiligten – Handwerkern, Planern, Architekten und zukünftigen Eigentümern – zu danken.“
Zukünftiger Eigentümer Erhard Rübsam, schätzt vor allem – die unmittelbare Nähe zum Zentrum der Stadt: „Neben der modernen, nachhaltigen und energieeffizienten Bauweise, sind wir begeistert, von der außerordentlich zentralen Lage der Wohneinheit.“ In der Stadtplanung, steckt dahinter, die Begrifflichkeit „Nachcerdichtung der Innenstadt“. Mit dieser hat sich das planende und ausführende Architektbüro STAUBACH + PARTNER intensiv auseinandergesetzt.

„In der Regel, wollen Menschen heutzutage nicht mehr ‚auf der grünen Wiese‘ bauen, sondern möglichst zentral in der Stadt“, weiß Andreas Staubach, der hinzufügt: „Die Erschließung von Hinterliegergrundstücken, wie es hier – neben dem Vonderau Museum – der Fall ist, erfordert nicht nur das Einhalten verschiedener Vorgaben des Baugesetzbuches, sondern vor allem – ein besonderes Feingefühl in der architektonischen Herangehensweise.“ Im Fall des Neubauprojektes „Wohnen am Vonderau Museum“, stand von Anfang an fest, dass sich das Gebäude – in die nähere Umgebung einfügen- und damit dem Stil des Museums, anpassen muss. Hierzu zählt beispielsweise eine Fassade, mit cremefarbenen Keramik- oder Natursteinelementen, die wir optisch – an das nebenstehende Gebäude angepasst haben“, erklärt Andreas Staubach und fügt an: „Wir haben einen Weg gefunden, der uns als Architekten, kreativen Freiraum lässt, aber dennoch – das städtische Gesicht nicht außer Acht lässt.“

Nicht nur optisch, auch im Hinblick, auf das Leben in der Stadt, wurde ein Konzept entwickelt, das städtisches Wohnen, zu besten Bedingungen ermöglicht. „Jede Wohnung, verfügt bei Bedarf über einen eigenen Tiefgaragenstellplatz, der über Aufzüge – direkt zu den Wohnungen führt“, erklärt Bauherr Moritz Staubach. Ebenfalls in der Konzeption von Bedeutung, war die Schaffung von Außenplätzen: „Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse, und trotzdem, haben wir einen Innenhof geschaffen, der gemeinsam oder alleine, genutzt werden kann.“ Dass dieses Konzept, des lebenswerten Wohnraums in der Innenstadt, aufgeht, zeigt sich nicht zuletzt in der bisherigen Veräußerung der Eigentumswohnungen. „Aktuell stehen noch zwei Wohnungen zur Verfügung, die im Rohbau auch schon besichtigt werden können“, so Moritz Staubach weiter. Wohnungskäufer, wie Anwohner – außerdem Alois Früchtl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fulda und Dr. Gregor Stasch, ehemaliger Leiter des Vonderau Museums, wohnten dem gestrigen Richtfest bei. +++ fuldainfo | jessica auth

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1 Kommentar

  1. Eine tolle Sache, dass man in der Stadt, “Wohnen” möglich macht. Aber wer kann sich hier eine Wohnung leisten? Eine Frage, die man sich zwangsläufig stellt. Denn, Sozialwohnungen – sind das sicher nicht. Also über 50 Bilder in eine Galerie zupacken – wie es andere machten – muss dann auch nicht unbedingt sein; Außer, man will besonders gefallen! Sind ehe nur noch Werbeartikel, sind ja schon schlimmer als FA. Schön, dass Herr Staubach, wenigstens andere Medien erwähnt hat, wenn auch nur am Rande und die heimische Zeitung hervorhob. Naja, irgendwer muss sich ja “zum Blättchen” bekennen. Fazit: Alles in allem, ein Gewinn für die Innenstadt. Ein Schandfleck weniger.

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