Wirtschaftlicher Erfolg und regionale Verantwortung

Neon mkk1
Landrat Thorsten Stolz besuchte das Unternehmen von Dirk Zentgraf und Klaus Zentgraf gemeinsam mit Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher und dem Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser (von links).

Der Name klingt nach den Anfängen der Lichtwerbung – und genau dort liegen auch die Wurzeln von Neon Zentgraf. Doch was einst mit klassischer Neonreklame begann, hat sich in 75 Jahren Unternehmensgeschichte grundlegend gewandelt. „Neon ist heute nur noch ein kleiner Teil unseres Produktportfolios“, erklärten die Geschäftsführer und Brüder Klaus und Dirk Zentgraf bei einem Besuch von Landrat Thorsten Stolz, Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher und dem Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser auf dem Firmengelände in Maintal-Hochstadt. „Wir haben frühzeitig auf LED-Produkte umgesattelt und die Chancen erkannt, die in dieser Technologie stecken.“

Seit 2024 ist das Familienunternehmen in Maintal angesiedelt – nach mehr als 73 Jahren Firmengeschichte in Frankfurt. Für Neon Zentgraf bedeutete der Schritt nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch eine strategische Entscheidung für weiteres Wachstum. Klaus und Dirk Zentgraf führen den Betrieb mittlerweile in dritter Generation. Die Geschichte des Unternehmens ist geprägt von technischem Fortschritt und der Fähigkeit, sich immer wieder neu auszurichten. Mehrfach erforderte das Wachstum bereits in früheren Jahrzehnten Umzüge innerhalb Frankfurts, bis dort schließlich keine ausreichend großen Flächen mehr zur Verfügung standen.

In Maintal fand die Geschäftsführung eine Lösung, die überzeugt: eine Lage mitten im Rhein-Main-Gebiet, gute Verkehrsanbindung und zugleich Perspektiven für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Landrat Thorsten Stolz unterstrich bei seinem Besuch die Bedeutung solcher Rahmenbedingungen für mittelständische Betriebe. Der Main-Kinzig-Kreis fördere das Entwicklungspotenzial von Unternehmen gezielt durch eine leistungsfähige Infrastruktur in den Gewerbegebieten. „Der große Vorteil der Nähe zu den Großstädten, die direkte Nähe zur Autobahn und damit zu den Verkehrsknotenpunkten der Region, sind ein entscheidendes Plus in Gewerbegebieten wie in Maintal“, sagte Stolz. „Die Kombination ist damit perfekt: Familienunternehmen wie dieses verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit regionaler Verantwortung in einer boomenden Fortschritts-Region.“

Auch Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher würdigte den Zuzug des Unternehmens als Gewinn für die Stadt. Neon Zentgraf habe direkt nach dem Umzug den Kontakt zum Rathaus und zur Wirtschaftsförderung gesucht und sich aktiv eingebracht. „Die Mitarbeit in Arbeitsgruppen, um den Standort weiter voranzubringen, ist ein wirklich besonderes Beispiel für engagiertes Unternehmertum“, so Böttcher.

Gegründet wurde Neon Zentgraf 1951 in Frankfurt – in einer Phase des wirtschaftlichen Aufbruchs und eines steigenden Bedarfs an handwerklich gefertigter Außenwerbung. In den ersten Jahrzehnten prägten handwerkliche Präzision, enge Kundenbeziehungen und der kontinuierliche Ausbau des Leistungsspektrums die Entwicklung des Familienbetriebs. Schnell machte sich das Unternehmen über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen. Sichtbare Zeugnisse dieser Erfolgsgeschichte finden sich bis heute in Frankfurt: Ein Großteil der Hochhäuser der Skyline trägt Lichtwerbung aus dem Hause Zentgraf. Statt klassischer Neonröhren kommt dort inzwischen moderne LED-Technik zum Einsatz, die im Unternehmen seit Beginn der 2000er-Jahre entwickelt wird.

„Die Neuausrichtung unseres Vaters hat sich als goldrichtig erwiesen“, erklärten Klaus und Dirk Zentgraf. „Für die Firma bedeutete sie ganz neue Möglichkeiten und vor allem die Zukunftsfähigkeit, von der wir heute profitieren.“

Heute beschäftigt Neon Zentgraf 15 Mitarbeitende und arbeitet zusätzlich mit einem gewachsenen Netzwerk spezialisierter Kooperationsfirmen zusammen. Das Leistungsspektrum reicht von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Wartung – alles aus einer Hand. Mit Blick auf die Zukunft setzt das Traditionsunternehmen weiterhin auf nachhaltige Technologien, qualifizierte Fachkräfte und eine enge Bindung an die Region. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*