Welche Rolle spielt Hans-Dieter Alt bei der German Pellets Pleite?

SPD und FDP: CDU-Spitzenkandidat muss schnell aufklären

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans-Dieter Alt

Fulda. Wer am gestrigen Montag das Handelsblatt gelesen hat, hat nicht schlecht gestaunt. In dem Artikel „Ein Pleitier hebt ab“, geht es um die Insolvenz der „German Pellets“. Die Insolvenzverwalterin fand laut dem Bericht – bei der Aufnahme ihrer Aufgabe am 10. Februar – gerade noch 5000 Euro in der Kasse. Während diese nach neuen Geldquellen sucht, tourte der alte Chef in seinem Privatflugzeug quer durch Europa. Die Privatflüge von Peter Leibold – übrigens ehemaliger Leiter der Anzeigenabteilung bei der hiesigen Tageszeitung – sorgen nicht nur bei den Gläubigern für Verwunderung. Immerhin geht man von mindestens 443 Millionen Euro Schulden des Brennstoffherstellers aus. Laut Handelsblatt, bangen – neben 17.000 deutsche Anleger um 270 Millionen Euro, die sie guten Glaubens investierten – auch 550 Mitarbeiter um ihre Jobs. Das Familienunternehmen soll mehrere Millionen Euro frisches Kapital benötigen, um den Betrieb wieder aufnehmen zukönnen. Einen Teil des benötigten Geldes, sollte eigentlich Familie Leibold beisteuern können, „dazu müsste sie nur einen Privatkredit in Höhe von 4,5 Millionen Euro – dieser ist im letzten Halbjahresbericht dokumentiert – zurückzahlen“, schreibt die Zeitung weiter.

Eine seltsame Rolle spielt dabei offensichtlich sein Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans-Dieter Alt. Er kennt, wie kaum ein zweiter „German Pellets“, denn Alt prüft seit Jahren die Jahresabschlüsse des Konzerns. „Wir haben für die German Pellets Wings GmbH, die klassischen Leistungen als Steuerberater erbracht“, erklärte Alt dem Handelsblatt. Diese seien von der Betreibergesellschaft auch bezahlt worden. Alt, war laut Zeitung, bis zur Schieflage anscheinend die einzige echte Kontrollinstanz im Unternehmensgeflecht. Denn die Wismarer German Pellets GmbH, hatte bis zuletzt – weder einen Beirat noch einen Betriebsrat. Die Wertpapieraufsicht Bafin prüfte sämtliche Emissionsprospekte von German Pellets nur auf Vollständigkeit, nicht auf ihre inhaltliche Schlüssigkeit. Einzig der Wirtschaftsprüfer war dazu verpflichtet, die Unternehmensdaten auch darauf zu kontrollieren, ob sie wirtschaftlich Sinn ergeben und den Grundsätzen eines ordentlichen kaufmännischen Gebarens entsprechen. Wie aus den Geschäftsberichten hervor geht, hat Alt von 2010 bis 2014 immerhin 3,1 Millionen Euro Honorar für seine Prüfertätigkeit bei German Pellets erhalten, geht aus den Geschäftsberichten hervor. Darunter 1,9 Millionen Euro für „sonstige Leistungen“, die im Jahresabschluss nicht näher erläutert sind.

Wenn man bedenkt, dass die „RhönEnergie“ mit einem Umsatz von etwa 600 Millionen Euro und 12 Tochterfirmen, die Wirtschaftsprüfung etwa 100.000 Euro im Jahr kostet, kommen dem normalen Steuerzahler die 3,1 Millionen Honorar, die Alt von 2010 bis 2014 bekommen hat, schon recht viel vor. Was die 1,9 Millionen Euro für „sonstige Leistungen“, die im Jahresabschluss nicht näher erläutert sind, beinhalten, darüber macht Alt keine näheren Angaben. Wie uns ein Wirtschaftsprüfer erklärte, werden die Gebühren, die in Rechnung gestellt werden, nach Stunden abgerechnet. Alt hätte hier schon viel Zeit investieren müssen. Auch die Konstellation, dass Alt Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ist, sei nicht üblich. Es gibt noch mehr einige merkwürdige Dinge: Die German Pellets Wings, auf die das Flugzeug mit dem Kennzeichen D-IRAR läuft, ist nicht an Leibolds Wohn- oder Geschäftssitz in Wismar angemeldet, sondern in Fulda. Und als Ansprechpartner, ist das Büro des Wirtschaftsprüfers und Steuerberaters registriert. Ein Wirtschaftsprüfer, der nebenher das Privatflugzeug des Geschäftsführers verwaltet? In der Branche sorgt das – laut Bericht – für Kopfschütteln. „So eine Konstellation werden Sie in keiner größeren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft finden“, sagte ein Partner einer bekannten Kanzlei.

Auch fungiert Alt als Vorstand der „Pele-Stiftung in der Tegetthoffstraße 7 in Wien“, diese spielt, im Geflecht von Leibolds Firmenreich, eine nicht unbedeutende Rolle. Denn laut Handelsblatt, schleuste die Familie Leibold, über diese Stiftung, Ausleihungen von German Pellets in die USA, diese sollten dort zur „Sicherung der Produktion“ dienen, steht versteckt im letzten Genussrechtsprospekt. Ein dreistelliger Millionenbetrag, ist – laut Ratingagentur Creditreform – über den Umweg Wien, in Amerika gelandet. Hintergrund: In den USA betreibt die Leibold-Familie, zwei große Pellets-Produktionswerke, die nur indirekt – über umfangreiche Liefergarantien und Bürgschaften – mit der German Pellets Gruppe verbunden sind. Dorthin floss das, an die Stiftung verliehene Anlegergeld, und zwar in der Form von Eigenkapital. Damit haben die Insolvenzverwalterin in Wismar und die Gläubiger von German Pellets, vorerst keinen Zugriff mehr darauf. „Alt könnte, als ein Vorstand der Stiftung, also quasi einer der Akteure, bei der Verschiebung deutscher Ersparnisse gewesen sein“, so das Handelsblatt. Alt gab unserer Redaktion – mit Blick auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rostock – keine Stellungnahme ab. Dies sei – laut Hans-Dieter Alt – mit der Staatsanwaltschaft, die gegen Leibold – wegen Verdachts auf Unterschlagung – ermittelt, so vereinbart. Alt, der seit 2015 Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande ist, tritt am kommenden Sonntag, für die CDU bei den Kommunalwahlen an. Er hat, wie auch Peter Leibold, Wurzeln in Fulda.

SPD und FDP: CDU-Spitzenkandidat muss aufklären

Hans-Dieter Alt steht als Vorsitzender des Haupt- und Finanzsausschusses der Stadt Fulda und Spitzenkandidat der Fuldaer CDU, für die Kommunalwahlen besonders im Fokus. „Herr Alt begleitet eines der wichtigsten Ämter der Stadt Fulda und ist maßgeblich für die Finanzen der Stadt verantwortlich. Die Bürger müssen uns, als gewählten Abgeordneten, vertrauen können, gerade in so sensiblen Dingen, wie den Finanzen“, so Helge Mühr, Fraktionsvize der FDP Fraktion im Fuldaer Stadtparlament. Laut Bericht, war Herr Alt, die einzige Kontrollinstanz im Unternehmen der insolventen Firma. Sein Büro, hat die Bilanzen des Unternehmens testiert und laut Handelsblatt, zwischen 2010 und 2014, dafür 3,1 Millionen Euro Honorar erhalten, darunter 1,9 Millionen Euro, für „sonstige Leistungen“, die nicht weiter erläutert werden. „Diese Größenordnung erscheint ungewöhnlich hoch“, so Mühr weiter. „Ungewöhnlich ist auch, dass Herr Alt, – sowohl als Berater in Steuerfragen, als auch als Wirtschaftsprüfer, – für das Unternehmen tätig war. „Herr Alt ist gut beraten, diesen Sachverhalt schnellst möglich aufzuklären und bis zur vollständigen Klärung, seine öffentlichen Ämter, vor allem das Amt des HFA-Vorsitzenden, ruhen zu lassen. Herr Alt hat ein hochsensibles Amt inne, das absolute Integrität und Vertrauen der Bürger verlangt“, so Mühr abschließend.

Auch der SPD-Stadtverband Fulda, fordert diesbezüglich eine „schnelle und vollständige Aufklärung“ von Herrn Alt. Die Vorwürfe, die im „Handelsblatt“ – im Zusammenhang mit der Insolvenz der Firma „German Pellets“ – erhoben werden, „sind sehr gravierend“, betont Co-Vorsitzender H.-J. Tritschler. „Herr Alt füllt exponierte, kommunale Ämter aus und ist zudem – in der Fuldaer Wirtschaft, gut vernetzt. Deshalb müsse er persönlich, für Klarheit in seiner Rolle in der insolventen Firma und deren Stiftung sorgen, in deren Vorstand er tätig ist. Die Tatsache, dass Herr Alt an führender Stelle der CDU-Liste für das Stadtparlament kandidiere, lasse ein Verdrängen bis nach der Kommunalwahl, nicht zu“, so Hans-Joachim Tritschler gegenüber fuldainfo. +++ fuldainfo

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48 Kommentare

  1. Wer Hans-Dieter Alt einmal in Aktion erleben will hat morgen (vermutlich nur kurz) Gelegenheit. Er wurde beauftragt den Akteneinsichtsausschuss zu „Werner- Tower“/ehemaliges LZB Gelände durchzuführen. Das hat er erfolgreich bis nach der Kommunalwahl verschleppt. Öffentlich eingeladen auf den Stadtseiten am Dienstag 8. März wurde für Freitag 11. März 17 Uhr ins Magistratsitzungszimmer. Da bekommen die Ausschussmitglieder die Akten und Unterlagen zu dem Vorgang vorgelegt.

    • Vermutlich ein nicht-öffentlliches Rendezvous?
      Wi wärs mit ’ner Bürgerfragestunde in der nächsten Stadtvrordnetenversammlung? Vielleicht sind ja unter den 12.000 geprellten Anlegern auch ein paar Fuldaer drunter?

      • Es ist öffentlich eingeladen, und gleichzeitig wird bekannt gegeben, dass Akteneinsichtsausschüsse in der Regel nicht öffentlich) durchgeführt werden. Das ist keine vernünftige öffentliche Einladung und schon der erste Formfehler, weitere sind in der kurzen Bekanntmachung in den Stadtseiten enthalten. Auch das werden wir durch die Kommunalaufsicht prüfen lassen.

        Nun zur Bürgerfragestunde… das ist derzeit beim Ablauf einer SVV nicht vorgesehen, wir haben solche Elemente vorgeschlagen. Damit Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen braucht es eine Bürgerversammlung, die einberufen werden muss, die wird es aber bei heutigem Stand nicht geben, dazu müsste alles vor Ort mehr hochkochen. Ich bin aber als Stadtverordnete für alle Anregungen dankbar!

  2. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn. Da wundern sich Politiker vom Bund bis in die Kommunen, weshalb diese „Verdrossenheit“ zunimmt. Weshalb seltsame politische Ansichten und Ideologien Zulauf bekommen. Weshalb Menschen „Lügenpresse“ rufend durch die Welt laufen. Mensch Leute – diese Reaktionen verursacht Ihr genau mit diesem Mist und dem Schutz derer die diesen Mist verzapfen. Was ist mit Vorbildfunktion? Was ist mit Moral? Was ist mit „christlichen“ Werten? Herr Alt darf ja gerne Turbo-Kapitalisten helfen – und von mir aus auch selbst einer sein – aber dann hält man sich doch im politischen Wirken raus. Außer – man sieht auch darin den Vorteil fürs ICH. Oder den Vorteil fürs ICH über den Vorteil der Mandanten in der Kanzlei??? Sonntag wird gewählt – und Herr Alt wird sicher mitgewählt. Nach Gesprächen mit vielen Leuten in meinem Umfeld zu dieser Geschichte, wissen die Wenigsten von diesem unglaublichen Vorgang. Es geht hier ja nur um 12.000 Anleger!!! Der Gipfel ist/war die „Berichterstattung“ bei ON. Ausgerechnet ON, die sich immer über die FZ beschweren, zeigen sich als Ober-Verfilzer. Vielen Dank an die hiesig Presse. Mein Glaube an objektive Information ist weg. Und mein Glaube an die kommunale Polit-Moral auch. Übrigens: Erste Handlung – FZ-Abo hab ich gestern gekündigt. Zweite Handlung folgt Sonntag!

  3. FFF = Fuldaer Filz Fabrik halt 😉
    Ich muss den Vorrednern einfach recht geben: diese Selbstgefälligkeit und Arroganz im Verein mit einer weit zurück reichenden Kette von Skandalen – ich hätte sowas im eher Bayrischen Hinterland des 19. Jahrhunderts vermutet.
    Aber das Problem ist zeitlos: Geld- und Machtgier unter dem Deckmantel der Wohlanständigkeit, gedeckt und umschmeichelt von einer willfährigen Presse und schön warm gehalten vom Filz – das kennzeichnet nun mal die Fuldaer Kommunalpolitik.
    Aber kein Grund, FDP zu wählen – die warten doch auch nur darauf, an die Fleischtöpfe zu kommen 🙂
    Obwohl – besser als Nichhtwählen wär das allemal. Eine starke Opposition braucht die Stadt!

    • FDP? Ich wüsste wer im Stadtschloss immer wieder, von Herrn Alt heftigst angegangen und auch beschimpft wurde. Derzeit verschleppt übrigens Alt den Akteneinsichtsausschuss zum Werner-Tower in der Dalbergstraße, den ich gefordert hatte und der auch bei der letzten Stadtverordnetenversammlung eingesetzt wurde. Ich finde unsere Fraktion muss gestärkt werden!

    • Genauso sieht es aus. Die sind doch auch nicht besser. Da gebe ich eher den Grünen eine Chance und der SPD. Alles, für was die FDP hier im Landkreis steht, ist die populistische Ablehnung von Windkraft (damals beim Flughafen Ffm war ihnen Umweltschutz aber egal). Die ärgert doch bloß, dass der Filz schwarz ist und sie nix davon haben. Und das mit Protagonisten wie Herr K. oder mit dem Kommunalexperiment in Gersfeld… Nein danke.

  4. Beitrag zur Objektivität:
    Der Fairness halber für interessierte fd-info-Leser: mir ist zufällig die „Heimatzeitung“ von gestern in die Hände gefallen, da gab es – mit einem Tag Verzögerung und sehr wahrscheinlich veranlasst durch fd-info – auf Seite fünf unter Wirtschaft/Verbraucher tatsächlich einen Artikel mit der Überschrift „Wirtschaftsprüfer Alt: Ich darf nichts sagen“. Auf der Titelseite wurde auf diese Meldung verwiesen („Alt prüfte German Pellets – Fuldaer Kanzlei im Fokus“). Die Seite eins im Regionalteil wo wichtige Meldungen mit lokal-politischer Relevanz im Vorfeld einer Kommunalwahl hingehören war mit der Überschrift „Zeugen belasten Ex-Bürgermeister“ Armin Faber gewidmet!

    Die Meldung bei Blaulicht-News ist unverkennbar eine politische sehr tendenziöse Meinung des Verfassers, die professionelle Journalisten vermeiden oder wenn überhaupt als Kommentar kennzeichnen.

    Zur Sache: die Kanzlei Alt hat laut eigenen Angaben nur einen einzigen Wirtschaftsprüfer (WP): Herr Alt, da stellt sich schon die Frage, wie jemand neben allen anderen beruflichen und zusätzlich vielen außerberuflichen Aktivitäten wie kommunal politischer Einsatz in der ersten CDU-Reihe, CDU-MIT und FKG als alleiniger WP eine sorgfältige und ordnungsgemäße Prüfung bei einer großen und extrem komplexen Unternehmensstruktur wie der von German Pellets überhaupt möglich sein kann?

  5. Heute in der FZ: Doppelseite CDU-Wahlwerbung mit HD Alt… Als stolzem Vertreter der Kommunalpolitik…Und aus dem restlichen Blatt war nix zu German Pellets zu finden….
    Verzögerungstaktik und Verschweigen bis nach der Wahl. Das hat sich die FZ sicher teuer bezahlen lassen. Egal, lese Wirtschaftsmeldungen eh lieber in FAZ und Handelsblatt als im Käseblatt.

    • Direkt neben der Wahlwerbung gab es noch eine Werbung seiner Firma: Steuerbüro Alt, wir mixen Ihren Erfolgscocktail….
      Sowohl die Werbung als auch die Anzeige lassen jegliches Fingerspitzengefühl vermissen. Wie abgehoben und jenseits der Realität muß eine Partei sein, die so etwas macht? Die Quittung gibt es am Sonntag.

    • Hoffentlich wacht Fulda auf und merkt, von welchem Sumpf die Stadt vereinnahmt ist. Wenn nicht, kann man dieser Stadt nicht mehr helfen.

    • @Joseph: Zur Info: Ein Artikel dazu findet sich am 2. März auf Seite 5, angekündigt auf der Titelseite. (Und die Doppelseite am 3. März ist keine redaktionelle Veröffentlichung, sondern eine Anzeige)

      • Das ist in der Tat so. Aber ein Skandal, der groß in überregionalen Medien steht und in unserer Heimatzeitung nur eine noch nicht mal halbseitige Meldung wert ist… Und an dem Tag, als die Doppelseite CDU Wahlwerbung drin ist… Da war rechts und links nichts mehr zu sehen. Ich möchte doch als Bürger, der sich für das Geschehen hier vor Ort seit vielen Jahren interessiert, nicht das Gefühl haben, die Lokalzeitung bauscht immer wieder Nichtigkeiten zu Meldungen auf aber wenn mal richtig was zum Himmel stinkt, dann wird es nur kurz abgetan.

        • Und Sie würden sich bitteschön was vorstellen? Eine investigative Reportage, mal eben aus den Rippen geschwitzt? Alt darf aufgrund der Ermittlungen momentan nichts sagen – schauen Sie doch mal den aktuellen Kinofilm „Spotlight“, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange es dauert, ein komplexes Geflecht zu durchschauen. Ich möchte wetten, die Handelsblatt-Geschichte war mehr als einen Monat in der Mache. Und FZ bzw. ON sollen jetzt was machen? Ein Straßen-Interview?

        • Lieber Joseph, zu Ihrem Post vom 8. März: Hielten Sie es wirklich für korrekt, wenn Journalisten sich auf einen Internettext einer Anwaltswerbeseite stützen würden. Das kann doch maximal eine Recherchehilfe sein, aber doch sicher keine sichere Quelle, zumal juristische Auslegungen äußerst vielgestaltig sind. Und der Schlussabsatz des Textes spricht doch Bände: Betrogenen Anlegern wird dringend geraten, sich einen Anwalt zu suchen. (!) Man sollte sehr genau bewerten, auf wen man sich stützt, nicht nur als Journalist.

  6. Bei german pellets in Wismar läuft die Produktion von Pellets wieder an.Damit wird die Rettung von Arbeitsplätzen ermöglicht. Und die Investoren möchten ihr Geld zurück.Kann man verstehen. Wird sicher spannend wenn das Geschäftsgebahren und das Controlling des Unternehmens unter die Lupe genommen wird. Und aufgrund welcher Abschlüsse die Banken und Investoren entschieden haben.

  7. Da schickt die Kommunalaufsicht in Fulda Herrn Alt – hochrangiger CDU-Mann im Landkreis – zur Überprüfung der Finanzgeschäfte des ehem.Bad Salzschlirfer Bürgermeister Faber (parteilos) und dieser wir nun angeklagt. Was bei Vergehen auch richtig ist. Aber warum wurde hier nicht ein unabhängiger Wirtschaftprüfer durch den Landkreis beauftragt? Warum gerade ein hochrangiger CDU Mann? Um wie dann geschehen, auch in Bad Salzschlirf einen CDU Bürgermeister einzusetzen?

    Und genau dieser Wirtschaftprüfer ist nun allem Anschein nach in einen Wirtschaftkrimi verstrickt, in dem es um ganz andere Summen und Kategorien geht – wo eine große Anzahl von Anliegern wahrscheinlich ihre Altersversorgung nicht mehr sehen werden.
    Wo durch ein undurchsichtiges Firmengeflecht Millionenwerte anscheinend verschoben wurden.

    Für mich ist dies ein Skandal erster Güte!

  8. Wer ist eigentlich Steuerberater von ON? Wer war auf Alts 60. Geburtstag eingeladen? Wer war bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes unter den Gratulanten? Da hackt die eine Krähe der Anderen …, ihr kennt das.

    Aber die Diffamierung der Opposition, gerade der FDP ist noch drin:
    „Die Fuldaer Oppositions-Parteien, allen voran die FDP, üben in den sozialen Netzwerken scharfe Kritik, wollen Alts Ruf sowie dessen Integrität schädigen und machen ihn auch mitverantwortlich für die Millionen-Pleite. Aber die Fuldaer CDU steht hinter dem Stadtverordneten und vertraut ihm auch weiterhin. „Wir finden es schade, dass SPD und FDP das berufliche Wirken von Herrn Alt jetzt für Wahlkampfzwecke instrumentalisieren.“

    Dabei haben die nichts anderes gefordert, was eine gute Opposition in so einer Situation fordern muss. Da ist überhaupt nichts von scharfer Kritik, Mitverantwortung oder Rufschädigung dabei. An deren Stelle würde ich das so nicht auf mir sitzen lassen. Aber viel wichtiger ist, die CDU bekommt ihre Quittung!!!

  9. Der Bericht in Osthessen-News hat mit sachlicher Berichterstattung nichts zu tun. Mittlerweile wurde ein kommentierender Absatz, in dem die anderen Parteien die Schuld an dem Alt-Desaster bekommen, ja wieder gelöscht. Aber wundern muss man sich nicht, wenn man weiß, das der Autor gleichzeitig die Pressearbeit für die Fuldaer Mittelstandsvereinigung (MIT) macht.

    • Was genau wurde herausgenommen. Bitte hier gegenüberstellen, verehrter „Leser“.
      „Aber wundern muss man sich nicht, wenn man weiß, das der Autor gleichzeitig die Pressearbeit für die Fuldaer Mittelstandsvereinigung (MIT) macht“. Sehr interessant. War mir nicht bekannt; erklärt aber einiges. Ei mir müsse ja schließlich zusammmehalte.
      Ehrlich gesagt, so einen selbst entlarvenden „journalistischen“ Tiefgang hätte ich dann ON doch nicht zugetraut.

  10. Eigentlich wollte ich mich nicht äußern, aber was speziell die O-Portale in dieser Sache abgeliefert haben, hat mit Journalismus nichts zu tun. Das war „outen“ in seiner klarsten Form. Nun sollten alle, die dort Journalismus vermuten, wissen, welche Meinung sie dort konsumieren. Vermutet hat man es ja schon länger, aber nun weiß man es auch. Besonders bei dem Beitrag des „C.S.“ – ich möchte es nicht Artikel nennen – ist besonders klar geworden, wie nahe man doch dem Klüngel steht und wo die Glocken hängen, die sie läuten. Er hat sich so was von abgeschossen, dass es schon sehr schmerzen muss, wenn er sich bewegt. Es ist auch sehr schade, dass in Fulda die Wirtschaft, Verbände oder Sonstige, auf solche Portale setzen – das macht sie sicher nicht sympathischer. Was die Politik macht, ist etwas anders, die benötigen „Schleim-Journalisten“ und wenn sie welche finden, dann soll es halt so sein. Weiter sei noch zu erwähnen: Wenn man beobachtet, mit welcher Arroganz und Überheblichkeit, die geschickten Personen der O-Portale bei Terminen – wenn sie denn einmal da sind – auftreten, dann ist das eine Lehrstunde im Fach „Selbstüberschätzung“ und ein „Lehrstück“, wie man es ganz sicher nicht machen sollte. Reporter, sollten sich stets den Abstand zur Politik und Wirtschaft bewahren. Das ist in Fulda – in den meisten Fällen – leider nicht Fall. Meinen Beobachtungen nach, sind es nur die Leute von fdi und meist auch die von fa, diese verhalten sich meist unauffällig, sind ungeküsst und frei von Knuddelattacken.

    • Besser kann man die Lage nicht beschreiben. Ich bin sicher: Hinter „n.frey“ (ob Frau oder Mann) steckt ein Schreibprofi. Sehr gute Beobachtung. Mit den Verhältnissen vertraut. Und hat dazu eine klare Haltung.
      Bitte mehr davon!

    • Dem ist nichts hinzuzufügen! Eine kluge Frau, die die Wahrheit sagt und es sich vor allem traut. Die Kinder, die für ON und OZ unterwegs sind, sollten das, was sie im Moment tun, nämlich schreiben, sein lassen. Denn: Sie können es einfach nicht!!! Ich frage mich auch immer wieder, mit welcher Berechtigung diese Leute, die Nase so hoch heben? An der besonders guten Gabe, fotografieren zu können oder Themeninhalte zusammenzufassen, kann es ja wohl schlecht liegen. Naja, wenn alles nichts mehr hilft, geht immer noch busseln und herzen, bis der Arzt kommt.

  11. Zum Thema German Pellets gibt es in der FAZ einen aktuellen Beitrag, der die wirtschaftlichen Hintergründe beleuchtet:

    Danach droht den Anlegern ein Totalverlust. Über die österreichische Stiftung seien 140 Mio. Euro in Werke nach Amerika transferiert worden, die der Stiftung mittelbar gehören, aber auf die German Pellets und die Anteilseigner keinen Zugriff haben.

  12. Hans Dieter Alt in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Fuldaer Haupt-und Finanzausschusses verschleppt auch die Akteneinsicht in Sachen „Werner Tower“ die die Fraktion „Die Linke.Offene Liste“ durchgesetzt hat (siehe Artikel auf Fdi „Fuldas höchster Schwarzbau?“

    Vor der Wahl soll darüber wohl nicht gesprochen werden.

  13. Es ist schon interessant: Erst nachdem Fuldainfo.de diesen Skandal in der Region veröffentlich hat, schreiben die anderen Medien FZ, ON, OZ etc. darüber. Wohl (dadurch) gezwungener Maßen und wie immer so, dass sie sich es mit Alt und der CDU nicht verderben.
    Besonders ist dabei der Kommentar von einem Herrn Stadtfeld auf ON zu erwähnen. Er schreibt:
    „Auch wenn andere Medien den Eindruck erwecken wollen, die Staatsanwaltschaft würde gegen Hans-Dieter Alt ermitteln, so bleibt festzustellen: Das ist nicht der Fall. Betrachtet man die Vorwürfe um den Wirtschaftsprüfer genauer, so hoffen viele in Fulda, dass sich diese nach Ende der Ermittlungen als unwahr, spekulativ und haltlos herausstellen. (Christian P. Stadtfeld).“
    Man lasse sich insbesondere den letzten Satz zwei Mal im Munde zergehen.
    Da fragt sich, was hat Herr Alt mit ON zu und und umgekehrt.
    Vielleicht kann mir in diesem Zusammenhang einmal jemand näher erklären, weshalb im Büroschaufenster des Herrn Alt eine Riesenbildschirm von ON hängt? Paul K.
    Wird da auch der Beitrag über ALT von heute veröffentlicht?

  14. Nicht nur bei der Zeitung @sg1414, da geht es ja noch einigermaßen. Bei den O-Portalen kommt einem das Mittagessen hoch, da weiß man was los ist. Von wegen nicht abhängig, dass ich nicht lache!

  15. Euch ist schon klar, das Ihr die CDU nicht abwählen könnt, indem ihr nicht zur Wahl geht. Ihr müsst Euch schon noch eine halbwegs passende Partei dafür aussuchen.
    Schwarz-Grün kann aber auch niemand wollen. Ich will keine Stromtrasse oder Windrad hinterm Haus!!!

    • Es gibt ja noch die FDP, die in den letzten Jahren als einzige wahrnehmbar in Stadt und Land Fulda recht vernünftige Oppositionarbeit gemacht haben. Auf Bundesebene für mich unwählbar, in FD schon eine Alternative.
      Und CWE oder SPD stehen ja ebenfalls noch zur Auswahl.

      • Also Bitte …die FDP hat in den letzten 5 Jahren nichts aber auch garnichts in Fulda beantragt oder eingebracht was auch nur ein Anschein von Verstand hatte…..unglaublich solche Parteien wählen zu wollen

        • Schon mal was von Demokratie und Meinungsfreiheit gehört?
          Und diese Meinung teilen nicht wenige. Jetzt erst recht!

          Sie können den Sumpf gerne feucht halten.

  16. Wer hätte das gedacht,dass der Fuldaer Sumpf mal aus Rostock trockengelegt wird. Wenn ich den Namen Alt höre muss ich immer an sein Interview zu den Vorgängen in Bad Salzschlirf um Bürgermeister Fabel denken. Wenn ich mich recht erinnere War Herr Alt von der Kommunalaufsicht als Gutachter beauftragt. Wenn man dann als Gutachter selbst öffentlich Stellung bezieht,kommen einem gewisse Zweifel an der Neutralität. Aber so ist das hier im Landkreis und die sog. Heimatzeitung spielt wie immer fleißig mit.

  17. Dieser Skandal um den Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans-Dieter Alt, der innerhalb der Fuldaer CDU das Unternehmerlager repräsentiert und mit dem Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses auch maßgeblich mitbestimmt, wofür die Stadt Fulda Geld ausgibt, reiht sich ein in eine lange Reihe von Skandalen der letzten Jahre im CDU geführten Landkreis Fulda:

    – 2001 -> Insolvenz der Aktiengesellschaft Bad Salzschlirf,
    Vorsitz des Aufsichtsrates: Fritz Kramer, CDU

    – 2012 -> Skandal um die Bodenplatten auf dem Uniplatz
    Vorsitz im Bauausschuss: Walter Krah, CDU
    verantwortlicher OB: Gerhard Möller, CDU

    – 2015 -> Skandal um den umstrittenen Boss der ÜWAG Fulda, G. Bury
    Vorsitz im Aufsichtsrat: OB Möller, CDU u. Landrat Woide, CDU

    – 2016 -> Insolvenz der German Pellets
    Wirtschaftsprüfer: H.D. Alt, CDU

    Sie sehen also: wo die CDU die Aufsicht führt und Vorgänge überwachen sollte, geht ziemlich oft vieles schief, was wohl auch an der Mentalität der CDU-Granden liegt, unangenehme Wahrheiten unter den Teppich zu kehren.

    Und nun Hans-Dieter Alt, der noch 2015 vor Selbstbewußtsein strotzend die Lebensleistung der grünen Fraktionsvorsitzenden Ute Riebold in einer SVV Sitzung geschmäht hat und dafür später auch noch das Bundesverdienstkreuz von seinen Parteikollegen angehängt bekam.

    Solche (un)fähigen Leute bestimmen also in Fulda, wo es lang geht.

    Ich kann angesichts dieser Skandalkette nur jedem, der dies liest, raten, bei der kommenden Kommunalwahl dieser Partei dafür die Quittung zu präsentieren.

  18. Es ist schon mehr als verwunderlich, dass in der der gestrigen Ausgabe der Fuldaer Zeitung ( manche nennen diese auch Hofberichterstattungsblatt der CDU ) mit keinem Wort auf die Fuldaer Zusammenhänge hingewiesen wurde, obwohl mehrere überregionale Zeitungen berichteten. Das sagt wieder einmal alles aus. Da darf man sich nicht wundern, dass die Printmedien als mehr an Abonnenten verlieren. Zusammen mit der desaströsen Politik der Bundeskanzlerin wird dies der CDU im Landkreis und der Stadt Fulda die absolute Mehrheit kosten. Es stellt sich nur die Frage, wie hoch der Verlust ist. Es wird auch höchste Zeit, dass nach 70 Jahren CDU Regierung mal der Filz aufgelöst wird.

  19. Selbst wenn Herr Alt gesetzlich korrekt gehandelt haben sollte (es gibt ja genug Gesetzeslücken für solche Machenschaften) ist es moralisch offensichtlich nicht in Ordnung, was da gelaufen ist. Moral ist zwar kein Punkt für kapitalistisches Handeln, wohl aber doch noch in der Politik, oder? Es ist schon peinlich, diesen Mann auf den großen Wahlplakaten der CDU zu sehen. Trotzdem: In Fulda wird sich nichts ändern; die CDU kann die nächsten 100 Jahre hier noch gelassen bleiben.

  20. Googelt man Herrn Alts Namen im Zusammenang mit German Pellets, kann einem Angst und Bange werden. So jemanden kann man nicht öffentliche Finanzen kontrollieren lassen. Die Politikverdrossenheit unserer Bürger ist auch ohne schon schlimm genug. Hier wird die Demokratie geschädigt.

  21. So ein Pech aber auch, daß der Bundesverdienstkreuzträger Hans-Dieter Alt ausgerechnet jetzt so kurz vor der Kommunalwahl am kommenden Sonntag so ein Problem für die CDU Fulda wird.

    Na da können sich die Herren der CDU in Fulda gleich begraben lassen – erst die Flüchtlingsflut und jetzt das!

    SCH… wird da mancher sagen.

    Aber nur ruhig Blut, liebe Fuldaer CDU – die Rentner, die Euch am Sonntag wählen kennen weder das Handelsblatt noch Fuldainfo.

    Also: noch ist Polen nicht verloren 😉
    Aber: Schwitzen dürft ihr bis Sonntag ruhig noch etwas 😉

  22. Ganz große Nummer
    Wenn das nicht dazu führt, dass die CDU hier die absolute Mehrheit verliert…
    Wir werden jetzt anders als geplant doch wählen gehen und Freunde und Bekannte dazu motivieren.
    Dann kommt Schwarz-Grün in Fulda. Das pfeiffen die Spatzen von den Dächern und wird mehr oder weniger indirekt von CDU, Grünen und der „Heimatzeitung“, schon unübersehbar vorbereitet.
    Der zweiseitige Handelsblatt-Artikel ist höchst informativ, für interessierte Leser hier einige Auszüge:
    Sub-Überschrift: „… Eine seltsame Rolle spielt sein Wirtschaftsprüfer.“
    „Ein Wirtschaftsprüfer, der nebenher das Privatflugzeug des Geschäftsführers verwaltet? In der Branche sorgt das für Kopfschütteln. „So eine Konstellation werden Sie in keiner größeren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft finden“, sagt ein Partner einer bekannten Kanzlei.“
    „Alt war bis zur Schieflage wohl die einzige echte Kontrollinstanz im Unternehmensgeflecht“
    Von 2010 bis 2014 hat Alt insgesamt 3,1 Mio. Euro Honorar … erhalten. … Darunter 1,9 Mio. Euro für „sonstige Leistungen“, die im Jahresabschluss nicht näher erläutert sind“ Was diese „sonstigen Leistungen“ konkret beinhalten, darüber macht Alt (Anm.: auf HB-Nachfrage) keine näheren Angaben.“
    „Fest steht nur: Alt fungiert auch als Vorstand einer Stiftung in Wien, die im Geflecht von Leibolds Firmenreich eine bedeutende Rolle spielt… Über diese Stiftung schleuste Familie Leibold Ausleihungen (dreistelliger Millionenbeträge?) von German Pellets in die USA,…„Damit haben die Insolvenzverwalterin … und die Gläubiger von German Pellets keinen Zugriff mehr darauf.“
    „…Da der Wirtschaftsprüfer unserer Einschätzung nach nicht unabhängig gewesen sein dürfte, konnte Herr Leibold unserer Meinung nach quasi walten wie ein Patriach“ (Anm.: Einschätzung D. Bauer von der Anlegerschutzgemeinschaft SdK)
    „Hans Dieter Alt gab der Redaktion keine Stellungnahme zu seiner Rolle bei der Stiftung ab“.
    Dazu am Rande ein HB-Kommentar mit dem Titel: „Vorsicht vor Firmen außer Kontrolle“

    Mal sehen ob die „Heimatzeitung“ und andere heimische Nachrichten darüber berichten.
    Bis jetzt komplette Fehlanzeige?
    Bei der „Heimatzeitung“ findet vielleicht gerade eine Krisensitzung in Abstimmung mit lokalen CDU-Altvorderen statt?

  23. Ist doch „scheiß egal“.
    Hauptsache das Bundesverdienstkreuz hat er erst einmal!- Unser Spitzenkandidat der CDU in FD für die Kommunalwahl.
    Alles Neider, Querschießer und Schlechtmacher, die sich jetzt vor der Kommunalwahl zu Wort melden.
    Verzeihung: Habe gerade noch einmal nachgelesen: Nicht die kritische FDinfo-Plattform hat ja hier aufgeklärt, sondern das konservative HANDELSBLATT.
    Oh je.

    Obwohl, das verwundert das schon: . Das Handelsblatt ist ja nun nicht gerade CDU-feindlich.

  24. Wenn Herr Alt als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für gute Leistung derart viel Geld kassieren kann, dann ist mir das egal. Wenn jedoch herauskommen sollte, dass Alt illegale oder zumindest zwielichtige Geschäfte „geprüft“ hat, so möchte ich ihn als Bürger nicht als meinen Stellvertreter die Stadtfinanzen beaufsichtigen lassen. Ich hoffe, dass er selbst dazu Stellung nimmt in den nächsten Tagen. Die FAZ berichtete bereits vor zwei Wochen, dass die Staatsanwaltschaft Rostock nach einer Anzeige eines geprellten Anlegers gegen German Pellets wegen Unterschlagung ermittle. Als Steuerberater von German Pellets ist es sicherlich auszuschließen das Herr Alt mit den windigen Finanzen nicht vertraut war.

Demokratie braucht Teilhabe!