Warnung vor dreister Betrugsmasche: Falsche Energieberater täuschen Kunden in Fulda

RhönEnergie

Der regionale Versorger RhönEnergie Fulda schlägt Alarm: In den vergangenen Wochen hat sich im Versorgungsgebiet des Unternehmens eine perfide Betrugsmasche stark ausgeweitet. Unbekannte Täter geben sich am Telefon und an der Haustür als Mitarbeiter des Energieversorgers aus, täuschen Kunden und schließen ohne deren Wissen oder Einwilligung Verträge bei anderen Anbietern ab. Das Unternehmen hat inzwischen Strafanzeige gegen die mutmaßlichen Täter gestellt und ruft seine Kunden eindringlich zur Wachsamkeit auf.

Nach Angaben des Unternehmens gehen die Betrüger besonders raffiniert vor. „Die Vorgehensweise der Täter ist dreist und in mehreren Varianten bekannt“, erklärt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH. Die Täter treten demnach telefonisch oder persönlich an der Wohnungstür auf und behaupten, im Auftrag des Versorgers zu handeln. Unter dem Vorwand von Beratungs- oder Servicegesprächen drängen sie die Betroffenen zu vermeintlichen Vertragsabschlüssen und erwecken den Eindruck, der Vertrag werde direkt mit der RhönEnergie Fulda geschlossen.

Tatsächlich reichen die Betrüger die Unterlagen anschließend jedoch bei anderen Energieversorgern ein – häufig ohne Zustimmung oder Unterschrift der betroffenen Kunden. Besonders alarmierend: In mehreren Fällen verschafften sich die Täter sogar unbefugt Zugang zu Zählerschränken, notierten Zählernummern und leiteten auf dieser Grundlage eigenständig Lieferantenwechsel ein – ohne Wissen der Kunden. Auch benachbarte Energieversorger berichten bereits von ähnlichen Betrugsversuchen.

Angesichts der deutlichen Zunahme der Vorfälle und der wachsenden kriminellen Energie hat sich das Unternehmen zu einem konsequenten juristischen Vorgehen entschlossen. In mehreren Fällen wurden Strafanzeigen gestellt, zudem steht die RhönEnergie Fulda in engem Austausch mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Auch betroffene Kunden hatten bereits in der Vergangenheit selbst Anzeige erstattet.

Das Unternehmen betont, dass der Missbrauch des Firmennamens nicht nur finanzielle Schäden verursache, sondern auch das Vertrauen der Kunden gefährde. „Wir nehmen diese Vorfälle sehr ernst. Der Missbrauch unseres Firmennamens schädigt nicht nur unsere Kunden, sondern auch das Vertrauen in unser Unternehmen. Wir dulden dieses Vorgehen nicht und werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen“, so Heun.

Um weitere Betrugsfälle zu verhindern, ruft die RhönEnergie Fulda ihre Kundinnen und Kunden zu erhöhter Vorsicht auf. Mitarbeiter des Unternehmens würden grundsätzlich niemals an der Haustür zu Vertragsabschlüssen drängen. Bei Hausbesuchen sollten stets Dienstausweise verlangt und sorgfältig geprüft werden. Verträge sollten nur nach eingehender Prüfung und ausdrücklichem Wunsch unterschrieben werden, und fremden Personen sollte kein Zugang zum Zählerschrank gewährt werden.

Bei Zweifeln an der Identität angeblicher Mitarbeiter empfiehlt das Unternehmen, zunächst Kontakt mit der RhönEnergie Fulda aufzunehmen. Verdächtige Vorfälle sollten umgehend bei der Polizei angezeigt werden. Wird ein Energieliefervertrag bestätigt, den man nie abschließen wollte, rät der Versorger, diesen sofort zu widerrufen.

Betroffene Kunden oder Zeugen verdächtiger Aktivitäten können sich jederzeit an den Kundenservice der RhönEnergie Fulda wenden oder persönlich im Kundencenter in der Löherstraße 52 in Fulda Hilfe erhalten. +++


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