Zum doppelten Anlass von Valentinstag und Karneval blickt der hessische Einzelhandel mit großen Erwartungen auf das Geschäft: Die Händlerinnen und Händler rechnen im Jahr 2026 mit anlassbezogenen Umsätzen von rund 100 Millionen Euro.
„Für den hessischen Handel sind Fassenacht und Valentinstag wichtige Umsatzimpulse zum Jahresanfang. In diesem Jahr fallen der Valentinstag und der Karnevalssamstag auf denselben Tag“, erläutert Tatjana Steinbrenner, Vizepräsidentin des Handelsverband Hessen.
Rund ein Fünftel der Verbraucherinnen und Verbraucher plant demnach Einkäufe rund um den Valentinstag. Das Fest der Liebe habe sich dabei längst gewandelt: „Der Valentinstag richtet sich längst nicht mehr nur an Paare. Auch Freundinnen, Freunde und Familienmitglieder rücken stärker in den Fokus. Gefragt sind vor allem Blumen und Pralinen, aber auch Schmuck, Kosmetik und Dekoartikel“, so Steinbrenner weiter.
Auch die Fassenacht bleibt ein bedeutender Kaufanlass für viele Hessinnen und Hessen. Besonders gefragt sind Kostüme, Bastelmaterial für DIY-Produkte, Schminke und Süßwaren – alles, was die närrische Zeit bunter und ausgelassener macht.
Gedämpft werden die Erwartungen allerdings durch die weiterhin verhaltene Konsumstimmung. Im Vergleich zum Vorjahr rechnen die Händler mit etwa acht Prozent geringeren Umsätzen. Grundlage der Prognose ist eine bevölkerungsrepräsentative Befragung unter 500 Personen, die im Auftrag des Handelsverbandes vom IFH Köln durchgeführt wurde. Ausgaben für Gastronomiebesuche, Veranstaltungen oder Reisen flossen in die Hochrechnung nicht ein. +++

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