Fair im Umgang. Frei im Alltag. Stark als Familie.

Helge Mühr - Spielen + Freizeit

Fair im Umgang. Frei im Alltag. Stark als Familie.

Fairness braucht Verständnis.

Helge Mühr im Gespräch mit der JugendFairness beginnt beim Zuhören. Nicht nur, um zu reagieren – sondern um wirklich zu verstehen, was Menschen bewegt: Sorgen, Ängste, Ärger, aber auch Hoffnung. Es geht nicht darum, was ich will, sondern was wir gemeinsam wollen, damit Fulda lebenswerter wird.

Fairness bedeutet für mich: Diskussionen auf Augenhöhe. Wir müssen unterschiedliche Sichtweisen aushalten können, ohne einander abzuwerten. Denn nur wenn Menschen sich ernst genommen und wertgeschätzt fühlen, entsteht Vertrauen – aber erst dann sind sie bereit, Lösungen auch mittragen zu wollen.

Darum gehört für mich Bürgerbeteiligung mit Wirkung ganz klar dazu: ergebnisoffen, transparent und ehrlich. Was wurde gehört? Was wird umgesetzt? Was nicht – und warum? So wird Politik und Verwaltung wieder das, was sie sein sollte: Partner der engagierten Bürgerschaft.

Freiheit braucht Lebenszeit

Helge Mühr im Gespräch mit SeniorenFreiheit ist mehr als ein großes Wort – sie muss auch im Alltag spürbar sein und darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Viele Menschen merken: Es fehlt nicht nur Geld, es fehlt vor allem an Zeit und Ruhe.

Wir leben oft im Modus „funktionieren“: volle Termine, Wartezeiten, lange Wege, Papierkram, dauernde Erreichbarkeit. Da stellen sich viele die Frage: Wenn wir ständig gehetzt sind – fühlt sich das wirklich frei an? Darum heißt Freiheit für mich: Lebenszeit zurückgeben. Wenn wir weniger warten, weniger suchen und weniger Papierkram haben, bleibt mehr Zeit fürs Leben.

Für mich ist das kommunale Freiheitsarbeit: Verwaltung, Wege und Abläufe so gestalten, dass sie uns Zeit zurückgeben. Mehr Zeit für Familie, Freunde, Ehrenamt, Hobbys – und für die eigenen Ideen.

Familie braucht Raum und Zeit

Helge Mühr FreizeitAlles, was wir tun, tun wir für die Familie – für Kinder, Eltern und Großeltern. Familie ist der Ort, an dem Politik wirklich ankommt: im Alltag, wenn es stressig wird, wenn jemand krank ist oder Pflege organisiert werden muss. Für mich ist klar: Lebensqualität braucht einfachere und schnellere Wege zur Gesundheit.

Wenn Betreuung verlässlich ist und der Alltag weniger Kraft kostet, gewinnen Familien das Wertvollste zurück: Zeit füreinander. Das gelingt durch eine bessere Vernetzung und digitale Angebote, die für klare Infos und eine einfache Termin-Übersicht sorgen – damit Hilfe ohne lange Warterei ankommt.

Genauso wichtig ist eine gesunde Wirtschaft vor Ort. Nicht als Selbstzweck, sondern als Grundlage für Sicherheit und Perspektiven. Unsere Kinder sollen in Fulda nicht nur aufwachsen, sondern hier auch Ausbildung, Selbstverwirklichung und gute Arbeit finden – damit Familien zusammenbleiben können und niemand aus Mangel an Möglichkeiten wegziehen muss.

Und weil ein gutes Leben so viel mehr ausmacht als Arbeit und Termine, brauchen wir auch Wir-Räume: Treffpunkte für Jugend, Senioren, Vereine und Ehrenamt in der Nachbarschaft – Orte, wo wir Anschluss finden und wo Gemeinschaft entsteht. Denn Lebensqualität heißt: gesund, bezahlbar, miteinander.

Lass uns Fulda gemeinsam gestalten – freier und demokratischer. 

Mit dir, mit mir Helge Mühr – und der FDP Fulda

Über Helge Mühr
Systeme verstehen, Freiheit gestalten
Vom geschlossenen zum offenen System: Die DDR-Prägung
Helge Mühr wurde in Gotha (Thüringen) geboren und wuchs in der späten DDR auf. Seine Kindheit und frühe Jugend waren geprägt von einem politischen System, in dem viele Dinge feststanden, andere nicht ausgesprochen werden durften und das wenig Raum für Widerspruch ließ.

Vielleicht erklärt sich daraus ein roter Faden seines späteren Lebens: das Interesse daran, wie Systeme funktionieren, wie Menschen in ihnen handeln – und was Freiheit im Alltag wirklich bedeutet. Wenn man die „Freiheit“ im Alltag so vehement einfordert, wie er es tut, dann wahrscheinlich deshalb, weil er weiß, wie es ist, wenn sie fehlt. Für ihn ist Freiheit kein abstrakter Begriff, sondern die tägliche Erfahrung, selbstbestimmt über die eigene Zeit und Meinung verfügen zu können.

Der Informatiker: Demokratie als „Betriebssystem“
Nach dem Umzug nach Fulda und dem Abitur folgte ein Informatikstudium. Diese wissenschaftliche Basis prägt sein Denken bis heute: Helge Mühr betrachtet gesellschaftliche Prozesse wie komplexe Systeme. Er versteht, wie Kommunikation fließt und wo Schnittstellen zwischen Bürger und Verwaltung blockiert sind. Als langjähriger selbstständiger Unternehmer entwickelte er digitale Plattformen für Bürgerbeteiligung und war Mitbegründer wegweisender Vereine wie dem Gründerportal Fulda-Osthessen e. V. und dem Vesta e.V. Hier ging es ihm immer um eines: Innovation und Unternehmertum als Werkzeuge für eine lebendige Gesellschaft.

25 Jahre Praxis: Das Labor Stadtschloss
Seit fast einem Vierteljahrhundert gehört Helge Mühr dem Fuldaer Stadtparlament an. Als ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung, Wirtschaft und Verkehr nutzt er die Kommunalpolitik als „praktisches Labor“. Er weiß: Hier zeigen sich Konflikte und Lösungen ehrlicher als auf der großen Bühne. Sein Ziel war es dabei nie, Ideologien zu verwalten, sondern Prozesse so zu gestalten, dass sie für den Bürger funktionieren.

Heute: Brückenbauer zwischen Mensch und Maschine
Als IT-Projektleiter für die Digitalisierung einer Verwaltungsbehörde arbeitet er heute an der vordersten Front der digitalen Transformation. Sein Schwerpunkt – die künstliche Intelligenz – dient ihm dabei als Mittel zum Zweck: Systeme so zu bauen, dass sie den Menschen Arbeit abnehmen und Lebenszeit zurückgeben. Er ist der Überzeugung, dass Technik nur dann einen Wert hat, wenn sie menschliche Freiheiten vergrößert, statt neue bürokratische Hürden aufzubauen.

Veröffentlichungen

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