Unionsfraktionsvize Georg Nüßlein (CSU) hat sich für einen Schuldenerlass für kleinere Unternehmen in der Corona-Krise ausgesprochen. „Bei den kleinen Unternehmen müssen wir das sehr unbürokratisch machen“, sagte Nüßlein am Montag in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Zunächst springe der Staat ein, indem er über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Fixkosten finanziere. „Und nach der Krise muss die Diskussion geführt werden: Was kann man von den aufgebauten Schulden erlassen? Denn nicht alle Unternehmen werden die Lasten dauerhaft tragen können“, sagte Nüßlein. Der CSU-Politiker geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft als Folge der Corona-Krise „befristet in eine tiefe Rezession rutschen“ und dass das „richtig viel Geld“ kosten werde. Ziel müsse es sein, die Staatsverschuldung trotzdem so gering wie möglich halten. Er ließ offen, ob die Schwarze Null im Bundeshaushalt zu halten sein wird. +++
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