Wiesbaden. Die Beschäftigungssituation der hessischen Industrie blieb im Juli — wie schon in den Monaten zuvor — stabil. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lag die Beschäftigtenzahl der hessischen Industrie im Juli dieses Jahres mit 361 100 um 1,2 Prozent höher als im Juli 2013. Die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen erhöhten ihre Beschäftigtenzahl um drei Prozent auf 19 900. Zunahmen verzeichneten auch die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit einem Anstieg von 1,1 Prozent auf 32 600 und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit drei Prozent auf 50 000 Personen.
Im Maschinenbau gab es ein Plus von 1,6 Prozent auf 39 100. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen gab es ein Plus von 2,2 Prozent auf 24 200 Beschäftigte. Auf Vorjahresniveau blieb die Beschäftigtenzahl in der Chemischen Industrie (37 300). Die Umsätze der hessischen Industrie blieben im Juli 2014 auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats; sie beliefen sich auf 9,1 Milliarden Euro. Auf dem Inlandsmarkt gab es einen Zuwachs von 1,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, die Auslandsumsätze hingegen nahmen um 1,5 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro ab.
Die Entwicklung in den einzelnen Branchen war recht konträr. Sehr positiv stellte sich die Situation bei den Herstellern von pharmazeutischen Erzeugnissen und den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren dar: Die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen konnten ihre Umsätze um 15,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren um 3,7 Prozent auf 673 Millionen Euro erhöhen. Der Maschinenbau hatte ein Umsatzplus von 2,9 Prozent auf 830 Millionen Euro zu verzeichnen. Rückläufige Umsätze mussten die Hersteller von chemischen Erzeugnissen mit einer Abnahme von 12,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 370 Millionen Euro hinnehmen. Der Kraftwagensektor nahm um 0,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro ab. +++ fuldainfo

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