Umgestaltung Frankfurter Straße: Zweiter Bauabschnitt beginnt

Die Kosten belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro

Seit Montag, 16. August hat Hessen Mobil mit den Aufbauarbeiten der Verkehrssicherungsmaßnahmen auf der Umleitungsstrecke für den zweiten Bauabschnitt der Baumaßnahme auf der Bundesstraße 254 in Fulda begonnen. Ab kommenden Montag, 23. August wird die Einbahnstraßenregelung in der Frankfurter Straße eingerichtet, im Laufe des 24. August wird sie aktiviert. Die Einbahnstraßenregelung gilt zwischen der Kreuzung Karl-Storch-Straße/Mainstraße und dem Anschluss Johannesberger Straße. Die Frankfurter Straße ist dann nur noch stadtauswärts befahrbar, die Gewerbetreibenden und Anliegenden sind während der Bauarbeiten in stadtauswärtsführender Richtung erreichbar. Die Umleitung stadteinwärts verläuft über die B27.

Die Umleitung wurde Mitte Juni aufgehoben, sodass die Frankfurter Straße während der vergangenen zwei Monate befahrbar war. Unter anderem wurde in dieser Zeit die Kreisstraße 101 Johannesberg erneuert. Nun folgt der zweite Bauabschnitt bei der Umgestaltung der Hauptverkehrsstraße durch Fulda. Die Arbeiten laufen analog zum ersten Bauabschnitt: Die Frankfurter Straße wird auf drei Fahrstreifen ausgebaut, um den Verkehrsraum besser aufzuteilen. Der dritte Fahrstreifen dient überwiegend als Linksabbiegestreifen zur besseren und sicheren Anbindung der angrenzenden Grundstücke. Radfahrende erhalten zwischen den neuen barrierefreien Gehwegen und der Fahrbahn eigene Streifen. Die Entwässerung der gesamten Straßen- und Gehwegflächen wird neu geordnet und zum Teil erneuert.

Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt sind in mehrere Bauphasen unterteilt, die aufeinanderfolgen werden und sich über eine Länge von rund 850 Metern vom Einmündungsbereich Kohlhäuser Straße bis zum Kreuzungsbereich Mainstraße erstrecken. Ziel ist, in diesem Jahr noch die Einmündung der Kohlhäuser Straße fertigzustellen und die Gesamtmaßnahme am Jahresende 2022 abzuschließen. Bei der Baumaßnahme handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Bundes, vertreten von Hessen Mobil, und der Stadt Fulda. Die Kosten belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro. Der Bund übernimmt die Kosten für die Erneuerung der B254 und der Radwege. Die Stadt Fulda übernimmt, gefördert vom Land Hessen, die Kosten für die Gehwege. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und Rücksicht, um eine Gefährdung für alle Beteiligten auszuschließen. +++ pm