Noch bis 28. Februar präsentieren der Landesverband Hessen des Deutschen Journalistenverbands (DJV), die Katholische Akademie des Bistums Fulda sowie die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gemeinsam die Ausstellung „Ukraine: journalists in War zones“ im Fuldaer Bonifatiushaus. Parallel zur Schau mit Foto-Motiven renommierter ukrainischer und internationaler Fotografinnen und Fotografen läuft eine Spendenaktion des DJV-Bundesverbands für Journalisten an lokalen Frontzeitungen in der Ukraine. Der Spendenaufruf ist inzwischen auf den 28. Februar verlängert worden, also bis zum Ende der Ausstellung in Fulda.
Lichter der Freiheit
„Unsere Freiheit wird nicht nur von Kanonen, sondern auch von uns Journalistinnen und Journalisten verteidigt. Die Demokratie stirbt in der Finsternis. Wir sind die Lichter, die dies nicht zulassen dürfen“. Das hatte der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbands (DJV) Mika Beuster unlängst beim Verbandstag 2024 in Ingolstadt betont. Wie wichtig dieser Satz ist, insbesondere die Hilfe für Medienschaffende an lokalen Frontzeitungen in der Ukraine, um die der DJV in seinem Aufruf bittet, unterstrichen auch Landesvorsitzender Knud Zilian (Wiesbaden) sowie der Vorsitzende des Fachausschusses Europa, Michael Schwab (Fulda), im Kontext zur Schau „Ukraine: journalists in War zones.“
Wir stehen hinter ihnen
Anlass der aktuellen Verlängerung des Spendenaufrufs ist die Anordnung des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber der Hilfsorganisation USAID, Finanzhilfen für die Ukraine einzustellen. Von dem Stopp betroffen sind auch viele ukrainische Medien sowie Journalistinnen und Journalisten. Dazu DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster in einer Pressenotiz: „Trumps abrupter Zahlungsstopp bringt den unabhängigen Journalismus in der Ukraine in existenzielle Schwierigkeiten. Mit unserem erneuten Spendenaufruf möchten wir ein deutliches Signal an unsere ukrainischen Kolleginnen und Kollegen senden, dass wir hinter ihnen stehen.“
„Die Ausstellung in Fulda zeigt eindrücklich, wie gefährlich, aber auch wie unerlässlich die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten im Kriegsgebiet ist. Unsere Solidarität besteht deshalb darin, den Spendenaufruf des DJV auch in unserer Region zu unterstützen“, bekräftigte Schwab in seiner Funktion als Vorsitzender des Fachausschusses Europa. „Denn Europa braucht mutige Vorbilder wie die so vieler unserer Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine.“
Spendenziel
Spendenziel ist ein Betrag in Höhe von 10.000 Euro. „Allen, denen am unabhängigen Journalismus in der Ukraine gelegen ist, werden gebeten, einen Beitrag zum Weiterbestand zu leisten“, so Beuster. Bisher sei etwa die Hälfte dieser Zielmarke erreicht. Die Spendengelder werden von der NUJU, dem ukrainischen Journalistenverband, an die lokalen Frontzeitungen in der Ukraine verteilt, um unter anderem dringend benötigte Arbeitsmittel zu beschaffen.
Spenden erbeten an:
Hilfsverein des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV-Hilfsverein) e.V.
IBAN: DE36 3807 0059 0026 6106 00
BIC: DEUTDEDK380
Verwendungszweck: Spende Ukraine +++

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