US-Präsident Donald Trump gibt dem „president elect“ Joe Biden nun doch Zugang zur Regierungs-Infrastuktur. Emily Murphy, die Chefin der General Services Administration, habe er angewiesen, die notwendigen Schritte einzuleiten, schrieb Trump am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. „Nevertheless, in the best interest of our Country, I am recommending that Emily and her team do what needs to be done with regard to initial protocols, and have told my team to do the same“, so der US-Präsident wörtlich. Gleichzeitig kündigte er aber an, „für die Sache“ weiter zu kämpfen. Trump steht offiziell weiter auf dem Standpunkt, die Wahl gewonnen zu haben, obwohl die nackten Zahlen eindeutig eine andere Sprache sprechen. Deswegen hatte er Biden den sonst nach der Wahl üblichen Zugang zur Regierungs-Infrastuktur verweigert, der nötig ist, um eine reibungslose Machtübergabe zu gewährleisten. Stattdessen machten wieder Berichte die Runde, Trump wolle 2024 erneut kandidieren. +++
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Trump ist mit 71 Millionen Stimmen praktisch Rekordhalter bei den US-Präsidenten-Wahlen. Selbst Obama als damaliger Heilsbringer hatte „nur“ 69 Millionen Stimmen bekommen. Trump hat bei dieser Wahl 9 Millionen mehr Stimmen erhalten als bei seiner letzten Wahl. – Nur, um das Ganze mal in Relation zu setzen. Das zeigt aber auch, dass die US-Bürger jetzt offenbar fast unversöhnlich in zwei Lager gespalten sind. Biden gehört zum alten Establishment, das die Trump-Wähler bei der letzten und auch bei der jetzigen Wahl ablehnen.
Enttäuscht bin ich vom deutschen Journalismus. Die Freude über den Wahlsieg von Biden ist in den Redaktionsstuben wohl so groß, dass man keinerlei Anlass dafür sieht, den Aussagen Trumps bezüglich der Wahlmanipulationen – vor allem bei der Briefwahl – überhaupt Beachtung zu schenken. Ein seriöser investigativer Journalist müsste doch ein Interesse daran haben, diesen Aussagen nachzugehen und zu recherchieren, was hier überhaupt gemeint und behauptet wurde und ob etwas dran ist an den Behauptungen. Völlig aus der Luft gegriffen sind sie nämlich nicht. Selbst ein Korrespondent der ARD erhielt vor der Wahl Briefwahlunterlagen mit drei (!) Stimmzetteln. Die Demokraten haben vor der Wahl insbesondere die Briefwahl propagiert. Das Briefwahlsystem in den USA ist total fehleranfällig und kann von böswilligen Menschen ausgenutzt werden – natürlich in alle Richtungen! Darüber liest man aber in den deutschen Medien nichts. Eine neutrale und umfassende Berichterstattung sieht anders aus.
Trump ist mit 71 Millionen Stimmen praktisch Rekordhalter bei den US-Präsidenten-Wahlen. Selbst Obama als damaliger Heilsbringer hatte „nur“ 69 Millionen Stimmen bekommen. Trump hat bei dieser Wahl 9 Millionen mehr Stimmen erhalten als bei seiner letzten Wahl. – Nur, um das Ganze mal in Relation zu setzen. Das zeigt aber auch, dass die US-Bürger jetzt offenbar fast unversöhnlich in zwei Lager gespalten sind. Biden gehört zum alten Establishment, das die Trump-Wähler bei der letzten und auch bei der jetzigen Wahl ablehnen.
Enttäuscht bin ich vom deutschen Journalismus. Die Freude über den Wahlsieg von Biden ist in den Redaktionsstuben wohl so groß, dass man keinerlei Anlass dafür sieht, den Aussagen Trumps bezüglich der Wahlmanipulationen – vor allem bei der Briefwahl – überhaupt Beachtung zu schenken. Ein seriöser investigativer Journalist müsste doch ein Interesse daran haben, diesen Aussagen nachzugehen und zu recherchieren, was hier überhaupt gemeint und behauptet wurde und ob etwas dran ist an den Behauptungen. Völlig aus der Luft gegriffen sind sie nämlich nicht. Selbst ein Korrespondent der ARD erhielt vor der Wahl Briefwahlunterlagen mit drei (!) Stimmzetteln. Die Demokraten haben vor der Wahl insbesondere die Briefwahl propagiert. Das Briefwahlsystem in den USA ist total fehleranfällig und kann von böswilligen Menschen ausgenutzt werden – natürlich in alle Richtungen! Darüber liest man aber in den deutschen Medien nichts. Eine neutrale und umfassende Berichterstattung sieht anders aus.