25. September 2016 2:19

Studie: Rotmilanbestände leiden unter Windkraftausbau

Berlin. Die Bestände des seltenen Rotmilans in Deutschland vertragen einen weiteren Ausbau der Windkraft aller Voraussicht nach nicht. Das belegt laut eines Berichts der „Süddeutschen Zeitung“ die PROGRESS-Studie, die das Bundeswirtschaftsministerium 2012 in Auftrag gegeben und finanziert hatte. Der Greifvogel ist „planungsrelevant“ bei der Genehmigung von Windenergieanlagen. „Schon der Jetzt-Zustand ist für diese Art kritisch“, sagte der Bielefelder Verhaltensforscher Oliver Krüger der Zeitung. Das Bild des allgemeinen „Vogelschredders“ sei jedoch falsch, denn viele Arten seien nicht betroffen. PROGRESS ist das weltweit das größte Forschungsprojekt zum Thema „Windkraft und Greifvögel“. Dafür wurden in ganz Norddeutschland 47 Windparks mit einer eigens entwickelten Methodik nach sogenannten Schlagopfern systematisch abgesucht. +++ fuldainfo

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1 Kommentar zu Studie: Rotmilanbestände leiden unter Windkraftausbau

  1. Frage:Ist der Rotmilan mehr durch Windkraftanlagen oder durch intensive Landwirtschaft (Maisanbau!)betroffen? Alle die sich für den Rotmilan stark machen, sollten dann auch alle Aspekte der Beeinträchtigung des Rotmilan-Lebensraumes mit ein beziehen. Hier wünschte ich mir mehr Sachlichkeit als ideologische Betrachtungsweisen.Für den Schutz von Rotmilan und Natur und Ausbau regenerativer Energien incl.Windkraft ist die Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

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