Studie: Flüchtlingskosten von bis zu 55 Milliarden Euro pro Jahr

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Kiel. Der Zustrom an Flüchtlingen wird die öffentlichen Haushalte laut einer Studie in den nächsten Jahren erheblich belasten: Im günstigsten Fall betragen die jährlichen Kosten rund 25 Milliarden Euro, im teuersten Szenario langfristig sogar 55 Milliarden Euro. Dies ist das Ergebnis einer Simulation zur Schätzung der Flüchtlingskosten, die Forscher des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Rahmen der aktuellen Konjunkturprognose, die am 14. Dezember veröffentlicht wird, vorgestellt haben. „Insgesamt sind die Schätzungen natürlich mit großen Unsicherheiten behaftet, insbeson­dere was die Anzahl der ankommenden Flüchtlinge betrifft und die Geschwindigkeit, mit der sie sich in den Arbeitsmarkt integrieren“, so Matthias Lücke, IfW-Experte für Armutsminderung und Entwicklung. Für den günstigsten Fall nehmen die Forscher an, dass der Flüchtlingsstrom stark zurückgeht und ab 2018 nur noch 360.000 Flüchtlinge jährlich nach Deutschland kommen. Die Kosten würden dann dauerhaft rund 25 Milliarden Euro jährlich betragen. Kämen bis 2020 weiterhin eine Million Flüchtlinge jährlich nach Deutschland, würden die Kosten bis 2022 auf 55 Milliarden Euro jährlich steigen. +++ fuldainfo

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3 Kommentare

  1. Im Stern ist am vergangenen Donnerstag ein sehr interessanter Artikel zum kommenden Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien erschienen:

    http://www.stern.de/politik/deutschland/syrien-einsatz–der-krieg-gegen-den-islamischen-staat-ist-falsch-6600276.html

    Was dieser Schwachsinn Deutschland noch kosten wird, ist derzeit noch gar nicht abzusehen.

    Übrigens: Einen Guerillakrieg gegen den IS kann man nicht gewinnen. Das wissen seit Vietnam sogar die USA. Nur in Berlin und Paris ist diese Erkenntnis wohl vergessen worden.

    Was also soll das Ganze?

    Hat niemand in Berlin oder Paris den Mut, Erdogan oder den Saudis mal kräftig in den Arsch zu treten? Denn dort sitzen die Förderer vom IS: In der Türkei und in Saudi Arabien!

  2. Die einzige kurzfristige Möglichkeit, den Flüchtlingsstrom zu unterbrechen, sehe ich in einer drastischen Maßnahme:

    – Rund um Deutschland wird ein 3 Meter hoher Stacheldrahtzaun gebaut
    – Deutschland tritt aus der Europäischen Gemeinschaft aus
    – Die D-Mark wird wieder eingeführt
    – Das Asylrecht wird abgeschafft und alle Ausländer
    aus Deutschland „hinausgefegt“.

    So hätten es gerne viele, die hier mitschreiben und mitlesen. LEIDER!

    Da aber alle wissen, daß das nicht funktionieren wird und daß unser Wohlstand hier auch unter anderem mit dem Verbleiben in der EU zusammenhängt, versucht die Politik, uns einzureden, daß es Lösungen gäbe:

    – Sicherung der Außengrenzen -> durch Erdogan oder Griechenland ???
    – Schaffung von Kontingenten -> auch wieder in Griechenland bzw. Türkei
    – Zurückbringen von Flüchtlingen, die keine Chance auf Asyl haben
    -> und wie will man die davon abhalten, wieder einzureisen?

    Alles dummes Geschwätz für einfach gestrickte Menschen.

    Das eigentliche Problem ist das Internet!

    Durch das Internet wissen immer mehr Menschen außerhalb Europas wie gut man hier leben kann. Und deshalb wollen alle hier nach Europa. Also Internet abschalten?

    Auch keine Lösung!

    Das Ganze ist vor allem aber ein Kampf ARM gegen REICH!

    Und die reiche BRD bemüht sich derzeit nach Kräften, die Hungerleider aus den armen Ländern dieser Welt zum Entsetzen aller sozial eingestellter Menschen draußen zu halten.

    So aber wird das nix.

    Also was tun?

    Es wäre daher langsam mal an der Zeit, wenn sich alle intelligenten Menschen in Europa und den USA zusammensetzen und darüber beraten, wie man aus gescheiterten Ländern wie Syrien, dem Irak, Afghanistan, Lybien, Palästina und vielen anderen Staaten u.a. auch in Afrika

    – funktionierende Staaten
    – mit einer Zivilgesellschaft
    – einem funktionierenden Rechtswesen
    – verlässlichen funktionsfähigen Verwaltungen
    – und einer Lebensperspektive der Menschen

    errichten lässt.

    Also Nation Building!

    Alles, was man – von den USA gesteuert – in den letzten Jahren in vielen dieser o.g. Staaten gemacht hat, war alles andere als produktiv. Es hat diese Länder komplett zerstört.

    Der Scherbenhaufen, der dabei erzeugt wurde, liegt nun vor UNSERER Haustür!

    Und der lässt sich nicht einfach wegfegen! Und er wird JEDEN TAG GRÖSSER!

    Daher meine Forderung an die Politik: Fangt endlich an, die kaputten Länder in und um Europa wieder aufzubauen. Und zwar zusammen mit verlässlichen nicht korrupten Politikern in den betroffenen Ländern!

    Denn sonst werden wir hier bald bürgerkriegsähnliche Zustände ähnlich wie in Israel erleben. Denn die Konflikte dieser Welt machen auch vor Deutschland nicht Halt!

  3. Diese Kosten sind wohl nicht aus der Portokasse zu bezahlen. Und gestern lehnte der SPD-Vorsitzende Gabriel eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Spitzenverdiener und eine Vermögenssteuer ab. Das bedeutet, dass wieder mal alles am „kleinen Mann“ hängenbleibt. Für so eine Politik hat Gabriel noch viel zu viel Stimmen bei seiner Wiederwahl bekommen.

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