Stromnetze überstehen Sonnenfinsternis ohne Probleme

Fuldainfo

Berlin. Die in Deutschland sichtbare partielle Sonnenfinsternis am Freitagvormittag hat nach Angaben der Netzbetreiber offenbar zu keinen größeren Problemen geführt. „Sind in Deutschland überm Berg. Alles gut gelaufen. Vorbereitung hat sich ausgezahlt“, twitterte der Netzbetreiber Tennet TSO. Gegen Mittag habe sich der Regelleistungsbedarf wieder normalisiert und zeige nicht mehr die hohen Ausschläge, wie während der „SoFi“.

Auch der Netzbetreiber 50Hertz teilte mit, alle sei „wunderbar“ verlaufen. Nach Angaben des westdeutschen Netzbetreibers Amprion seien die Schwankungen des Solarstroms annähernd so verlaufen, wie dies in Prognosen berechnet worden sei. „Das hat alles gut funktioniert“, sagte ein Sprecher. Berichte über Stromausfälle gab es nicht. Die Sonnenfinsternis wurde als Belastungstest angesehen, weil die aus Solarzellen gewonnene Energie einen immer höheren Anteil am Stromaufkommen hat und während der Sonnenfinsternis naturgemäß zurückging.

Himmelsspektakel: Sonnenfinsternis über Deutschland begeistert viele

In Deutschland haben die meisten Menschen am Freitagvormittag eine gute Sicht auf die Sonnenfinsternis. Außer im Norden, wo sich einige Wolkenfelder halten und der Hochnebel nur langsam auflöst, kann man im Rest des Landes bis etwa 12:00 Uhr relativ ungehindert beobachten, wie sich der Mond teilweise vor die Sonne schiebt. Zwischen 10:30 und 11:00 Uhr erreicht die Sonnenfinsternis mit einem Bedeckungsgrad von bis zu 80 Prozent ihren Höhepunkt. Experten raten dringend dazu, nur mit spezieller Schutzbrille die „SoFi“ zu beobachten. Die nächste partielle Sonnenfinsternis, die man von Deutschland aus beobachten kann, wird am 25. Oktober 2022 stattfinden. Eine totale Sonnenfinsternis über Mitteleuropa wird erst wieder 3. September 2081 stattfinden. +++ fuldainfo


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