Ralf Stegner (SPD) stellt die Mehrheit für das schwarz-rote Rentenpaket im Bundestag infrage. Die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren abschlussfrei in Rente gehen zu können, sei „eine Frage von Respekt und Solidarität“, sagte Stegner dem „Tagesspiegel“.
„Wenn es da einen guten Kompromiss gibt, findet sich eine Koalitionsmehrheit – ohne hätte die Sache keine Chance“, so Stegner. Die bisherige Regelung sei „bekanntermaßen eine sozialdemokratische Erfindung“ gewesen, erinnerte der SPD-Politiker. Er appellierte an die Union, bei der „Rente mit 63“ Kompromisse einzugehen.
„Wenn nun nicht nur, aber in erster Linie Ministerpräsidenten der Union diese Möglichkeit erhalten wollen, sollten wir gemeinsam einen Weg finden können, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit weit überdurchschnittlicher Erwerbsbiografie und ganz langer Beitragszahlergeschichte die Möglichkeit erhält, abschlagsfrei in Rente gehen zu können“, sagte Stegner weiter. +++
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