Startschuss für TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell fällt am Montag bei Werder Bremen

Tischtennis1

Das Warten hat ein Ende, es geht wieder los in der Tischtennis-Bundesliga. Während der Startschuss in die neue Saison am Sonntag in Dortmund fällt, wenn der BVB den Triple-Sieger 1. FC Saarbrücken empfängt, greift der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell einen Tag später ein. Am Montag ist es für den Vorjahres-Siebten aus Osthessen soweit – dann tritt das Team bei Werder Bremen an; Spielbeginn in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle ist um 18.30 Uhr.

Zwölf Mannschaften kämpfen in Deutschlands Eliteliga dieser faszinierenden Sportart wieder um Punkte. Es ist Weltklasse-Tischtennis zu erwarten, mit zahlreichen „Superstars“ – so jedenfalls propagiert es das einschlägige Online-Portal „Tischtennis-Bundesliga“. Rückgriff: Der TTC RhönSprudel beendete die vergangene Saison als Siebter – punktgleich mit dem Sechsten Ochsenhausen und dem Fünften Mühlhausen, aber mit Acht-Punkte-Rückstand auf den Vierten und mithin einen der vier Play-off-Plätze; Rang vier belegte der spätere Meister Saarbrücken.

Beim Team aus Fulda, das nach wie vor von Qing Yu Meng trainiert wird, richtet sich der Blick natürlich nach vorne. Zum bekannten Quartett Dima Ovtcharov, Jona Groth, Fanbo Meng und nicht zuletzt Ruwen Filus, der in seine sage und schreibe 14. Saison geht – gesellt sich der junge rumänische Zugang Andrei Istrate. Werder Bremen, Vorjahres-Halbfinalist und von Christian Tamas betreut, stellt ein Quartett dagegen: den 29-jährigen Kasachen Kirill Gerassimenko, den 34-jährigen Ex-Weltmeister im Doppel, Mattias Karlsson, der bis vor Kurzem noch Falck hieß, den Franzosen Irvin Bertrand und den Paraguayaner Marcelo Aguirre.

Unterdessen befindet sich Dimitrij Ovtcharov, Nummer Eins des TTC RhönSprudel, ehemaliger Weltranglisten-Erster und zweimaliger Olympia-Dritter, in blendender Form. Beim „Europe Smash Sweden“ in Malmö warf er den favorisierten und aktuellen Weltranglisten-Zweiten Truls Moregardh, früh aus dem Wettbewerb. Dima bezwang seinen ehemaligen Mitspieler aus Neu-Ulm und in Malmö an Eins gesetzten glatt mit 3:0. In Runde zwei schaltete Dima den südkoreanischen Jungstar und Champions-Yokohama-Finalisten Oh Junsung aus. Erst im Achtelfinale war für Dima Endstation. Da unterlag er dem Slowenen und für Saarbrücken spielenden Darko Jorgic mit 1:3. Zahlreiche attraktive Ballwechsel prägten den Vergleich. Im Vierten lag Dima schon mit 6:0 vorne – alles deutete auf einen Fünften hin. Doch die Aufschläge und einige gute Blocks des Slowenen machten es Dima schwer, so dass Jorgic zur Aufholjagd blies – und beim 11:10 seinen zweiten Matchball nutzte.

Die Heimpremiere des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell steigt am Samstag kommender Woche. Dort kommt es zu einem Hessenderby, wenn der TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg zu Gast ist. Beginn in der Hubtex Arena dann: 19 Uhr. +++ rl


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