Stadtwerke Hünfeld führen Erkundungsbohrungen für 450.000 Euro durch

Neuer Tiefbrunnen in Nüst

Die Stadtwerke Hünfeld führen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit bei der Wasserversorgung derzeit eine Erkundungsbohrung zwischen Nüst und Mackenzell durch. Wie der Technische Geschäftsführer des Versorgungsunternehmens, Gerhard Biensack, bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Benjamin Tschesnok berichtete, konnte die Bohrung mittlerweile in einer Tiefe von über 50 Metern vorangetrieben werden.

Die kritischen Bodenschichten innerhalb der technisch aufwändigen Bohrung seien damit bereits überwunden, sagte Biensack, der die Kosten für die Bohrung und die Herstellungskosten der Brunnenverrohrung mit rund 450.000 Euro bezifferte. Mit hohem technischen Aufwand wird dabei einer Verrohrung mit einem Durchmesser von 920 Millimetern in den Boden getrieben. Dabei ist ein rund 12 Meter hohes, leistungsfähiges Spezialbohrgerät einer Fachfirma im Einsatz, die das tiefe Bohrloch herstellt. Der Bohrkopf muss dabei ständig mit Wasser „geschmiert“ werden, damit er die tieferen Bodenschichten durchdringen kann.

Wenn die Bohrung weiterhin so erfolgreich verläuft, soll der neue Brunnen noch in diesem Jahr an das Wasserversorgungsnetz der Stadtwerke Hünfeld angeschlossen werden. Dazu kann die Leitungsinfrastruktur des alten Nüster Brunnens genutzt werden. Es müssen also keine neuen Zuleitungen für den Tiefbrunnen gebaut werden. Mit diesem leistungsfähigen Tiefbrunnen wollen die Stadtwerke Hünfeld die Sicherheit und Qualität der Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser weiter verbessern. +++

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Letzte Aktualisierung: 30.11.2022, 05:22 Uhr
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