Staatsminister Wintermeyer eröffnet Regionalbüro Ost- und Südhessen

„Land hat Zukunft – Heimat Hessen“

Heiko Stolz, Bürgermeister der Gemeinde Neuhof, Staatsminister Axel Wintermeyer, Regionalbeauftragter Heiko Merz und Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Nr. 14 (Fulda I) Dr. Walter Arnold MdL (v.l.)

Wiesbaden/Neuhof (Kreis Fulda). Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografiebeauftragte des Landes Hessen, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute in Neuhof im Landkreis Fulda das Regionalbüro Ost- und Südhessen der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ eröffnet. Neben den kürzlich eröffneten Regionalbüros in Fritzlar für Nordhessen und für Mittel- und Westhessen in Mengerskirchen komplettiert das Büro des Regionalbeauftragten für Ost- und Südhessen, Heiko Merz, im Landkreis Fulda die Arbeit der drei hessischen Regionalbeauftragten.
„Mit der Offensive werden insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel in 2018 und 2019 in Maßnahmen – unter anderem in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Infrastruktur und Digitalisierung – investiert. In dem großen Maßnahmenpaket zur Stärkung des ländlichen Raums sind eine Vielzahl von einzelnen Projekten, Ideen und Förderungen enthalten. Damit die Regionen die bestmögliche Unterstützung erhalten und die Landesoffensive ganz konkret weiterhilft, sind die Regionalbeauftragten erste Ansprechpartner und als ausgewiesene Kenner mit der jeweiligen Situation vor Ort entsprechend gut vertraut.“, sagte Staatsminister Wintermeyer heute in Neuhof.

Zur Funktion der drei Regionalbeauftragten

Die drei Regionalbeauftragten bringen den Städten und Gemeinden, Bürgerinnen und Bürgern sowie zum Beispiel Vereinen und Unternehmen in ländlichen Regionen die Aktivitäten der Landesregierung näher und nehmen ihrerseits mit, was diese an die Landesregierung herantragen möchten. Sie sind damit ein Scharnier zwischen der eigens eingerichteten Stabsstelle der Offensive in der Landeshauptstadt und den haupt- und ehrenamtlichen Mandats- und Entscheidungsträgern aus Verwaltung, Verbänden, Unternehmen und Institutionen. „Die Regionalbeauftragten begleiten die konkrete Umsetzung der Maßnahmen und unterschiedlichen staatlichen Förderinitiativen und können eigene Projekte und Ideen anstoßen. Damit sie gut und schnell erreichbar sind, haben wir die Regionalbüros eingerichtet.“, sagte Staatsminister Wintermeyer.

Der Demografiebeauftragte dankte Neuhofs Bürgermeister, Heiko Stolz, für die gemeinsame Nutzung der Räume. Die Büros und der Sitzungsraum in dem ehemaligen Verkaufsraum werden vom Land als auch von der Gemeinde gleichermaßen in Anspruch genommen. Am Gebäude in der Fuldaer Straße 3-5 weist ein Schild auf das neue Regionalbüro der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ genauso hin, wie auf die Gemeindeverwaltung.

Der 55-jährige Heiko Merz ist als Regionalbeauftragter für die Landkreise Fulda, Wetterau, Main-Kinzig, Offenbach, Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg, Odenwald und Bergstraße zuständig. Merz will sein Büro für Sprechstunden, Büroarbeit und Besprechungen mit kleineren Gruppen nutzen. Er war jahrzehntelang als Polizist tätig. Später war er hauptamtlicher Bürgermeister von Gründau im Main-Kinzig-Kreis. Zuletzt arbeitete Heiko Merz als Verwaltungsangestellter in der Flüchtlingsarbeit im Regierungspräsidium Gießen.

Hintergrund: Der ländliche Raum hat eine hohe Bedeutung für die Hessische Landesregierung. Um ihn für die Zukunft zu stärken, hat das Land Hessen die Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ gestartet und setzt in den Jahren 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel ein. Gefördert werden beispielsweise Bürgerbusse zur Sicherung der Mobilität mit je 1,25 Millionen Euro pro Jahr oder Pilotprojekte zur Aktivierung von Flächen in Innenlagen, um aufgegebene Gebäude und Leerstände zu vermeiden. Der Ausbau freier WLAN-Hotspots in ländlichen Kommunen wird mit einer Summe von jährlich einer Million Euro unterstützt, ebenso fließen Mittel für die Sicherung der medizinischen Versorgung. Für das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ stehen 3,7 Millionen Euro bereit. Die Neubesetzung von Landarztstellen fördert die Landesregierung mit einer Million Euro. Hinzu kommt eine Ergänzung der medizinischen Versorgung durch Telemedizin-Projekte. +++

 
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