SPD-Vorsitzkandidat Roth kritisiert Zustand seiner Partei

Die SPD müsse das Land und Europa zusammenhalten

Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD)

Der Kandidat für den SPD-Bundesvorsitz, Michael Roth, hat scharfe Kritik am Zustand seiner Partei geübt. Ihn störe „ihre Verzagtheit, ihr unterirdischer Umgang untereinander, ihr mangelndes Selbstbewusstsein“, sagte Roth der „Welt“ als Antwort auf die Frage, was aktuell das größte Problem der SPD sei. Er wolle sich aber nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigen. „Für alles, was hinter uns liegt, sind sicher unsere zahlreichen Ex-Parteivorsitzenden ideale Ansprechpartner.“ Roth appellierte, die SPD müsse das Land und Europa zusammenhalten. „Und wenn sie ihre notorisch schlechte Laune, ihre ständige Selbstbeschäftigung und ihren Hang, den eigenen Leuten tiefe Wunden beizufügen, aufgibt, wird sie wieder zu einer wunderbaren Partei.“ +++

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