SPD-Vorsitzkandidat Roth kritisiert Zustand seiner Partei

Die SPD müsse das Land und Europa zusammenhalten

Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD)

Der Kandidat für den SPD-Bundesvorsitz, Michael Roth, hat scharfe Kritik am Zustand seiner Partei geübt. Ihn störe „ihre Verzagtheit, ihr unterirdischer Umgang untereinander, ihr mangelndes Selbstbewusstsein“, sagte Roth der „Welt“ als Antwort auf die Frage, was aktuell das größte Problem der SPD sei. Er wolle sich aber nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigen. „Für alles, was hinter uns liegt, sind sicher unsere zahlreichen Ex-Parteivorsitzenden ideale Ansprechpartner.“ Roth appellierte, die SPD müsse das Land und Europa zusammenhalten. „Und wenn sie ihre notorisch schlechte Laune, ihre ständige Selbstbeschäftigung und ihren Hang, den eigenen Leuten tiefe Wunden beizufügen, aufgibt, wird sie wieder zu einer wunderbaren Partei.“ +++

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1 Kommentar

  1. Hallo Michael,

    dein Wort „in Gottes Ohr“!

    Mit der SPD-Unterbezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Waschke und anderen Möchtegernen im SPD- Unterbezirk Fulda, wie dem ehemalige SPD-Bürgermeister Kress, die nur auf sich und Ihre Karriere bedacht sind, werdet Ihr weiter zusammen schmelzen, wie ein Häuflein Schnee in der Sonne.

    Hier ein bitteres Beispiel:

    Dies habe ich zweimal schmerzlich, weil hinterhältig und gemein, am eigenen Leib spüren müssen:

    Nach der Kreiswahl 2011 hat mich Frau Waschke, MdL (SPD) mit fadenscheinigen Begründungen aus der Regionalversammlung Nordhessen gedrängt. Als Begründung führte sie mir gegenüber an, dass Alexander Hohmann, Exbürgermeister von Burghaun, SPD, dieses Mandat haben wolle und man zudem im Unterbezirksvorstand beschlossen habe, dass „Kreisbeigeordnete keine weiteren überörtlichen Mandate ausüben dürfen“! Um zu verhindern, dass Hohmann nach Kassel geht, gehe sie halt selbst.
    Nach der Kreiswahl 2016 hat diese „Solidarität pflegende Frau“ mir eröffnet, dass ich nicht mehr für den Kreisausschuss vorgeschlagen werde. Und dies, obwohl mir bei der Listenaufstellung parteiöffentlich zugesichert wurde, wieder in den Kreisausschuss geschickt zu werden. Allein wegen dieser gemachten Zusage habe ich mich auf Platz 24 der Liste platzieren lassen und wurde sogar um 8 Plätze auf Platz 16 vor gewählt. Hintergrund des bis dato in meinen 50 Jahren Parteimitgliedschaft noch nie erlebten Wortbruchs war die Tatsache, dass mein ehemaliger Schul- und Parteifreund, der EX-Bürgermeister Winfried Kress an meiner Stelle in den Kreisausschuss gehen musste, um der Vorsitzenden der AG 60 plus, Renata Schirmer, das Nachrücken in die geschrumpfte Kreistagsfraktion zu ermöglichen. Das nenne ich SOLIDARITÄT, wie sie Frau Waschke versteht und gegenüber ihren Mitgliedern in Rundschreiben propagiert.

    Ich kann nur hoffen, dass der, von Frau Waschke tunlichst verschwiegene „geprobte Aufstand der JUSOS“ auf der mitgliederoffenen Unterbezirksausschusssitzung dazu führt, dass sich im Unterbezirk noch vor der nächsten – von Frau Waschke angesprochenen – Kommunalwahl in 2021 in führungspersoneller Hinsicht rasch und nachhaltig etwas ändert.
    Ansonsten sehe ich im wahrsten Sinne des Wortes schwarz für die SPD in Stadt- und Landkreis Fulda.

    Mit gespannten und dennoch herzlichen Grüßen
    Winfried Möller
    Höllrain 1
    36103 Flieden
    seit dem 09.07.2019 aus der SPD
    nach 51 Jahren Mitgliedschaft ausgeschlossener
    Kreistagsabgeordneter in der Fraktion
    DIE LINKE Offene Liste

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