Berlin. Ältere Arbeitnehmer sollen nach den Vorstellungen der SPD künftig ihre Arbeitszeit reduzieren und als Ausgleich schon mit 60 Jahren eine Teilrente in Anspruch nehmen können. „Wir wollen, dass jeder früher aufhören, aber auch länger arbeiten kann abhängig von der Situation am Arbeitsplatz und der individuellen Leistungsfähigkeit“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Carola Reimann in einem Interview mit der „Berliner Zeitung“. Dazu solle es ermöglicht werden, ab dem 60. Lebensjahr 30 bis 70 Prozent der Rente in Anspruch zu nehmen. Die bisherigen starren Hinzuverdienstgrenzen sollten gelockert werden, so Reimann. Ausdrücklich verteidigte Reimann die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre durch den damaligen SPD-Sozialminister Franz Müntefering. „Wenn wir alle länger leben, werden wir auch länger arbeiten müssen.“ Der einzige Fehler des Gesetzes sei jedoch die fehlende Differenzierung gewesen: „Eine Regelung passt nicht mehr für alle.“ +++ fuldianfo
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