Flieden/Rückers. Gestern Abend luden die SPD Ortsvereine Flieden und Rückers sowie die SGK Hessen, zur Bürgerinformationsveranstaltung „Kommunalpolitik – wie geht das? Verstehen, diskutieren, gestalten“ ins Rückerser Gasthaus „Zum Grünen Baum“ im Landkreis Fulda ein. Themengegenstand waren unter anderem die kommunalpolitischen Entscheidungsparameter, was man unter der Begrifflichkeit „Kommunalpolitik“ versteht sowie Anregungen, wie kommunalpolitisches Handeln umgesetzt werden könne.
Als Referenten fungierten Mitglied des Hessischen Landtages Michael Siebel sowie Winfried Kress, Bürgermeister a. D. und der SPD-Fraktionsvorsitzende Winfried Möller. Moderiert wurde die abendliche Veranstaltung vom Vorsitzenden der SPD Flieden Marcus Lohfink. Nach Michael Siebel sei es in der Kommunalpolitik unabdingbar – in puncto Bürgeranliegen – über eine gesunde Wahrnehmung (im Kontext Bürgernähe und Bezug der Anliegen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger in einer Kommune) zu verfügen. Man müsse demzufolge als Kommunalpolitiker - ein Gespür für die Belange der Bürger haben; Das Interesse sich als Bürgermeisterin/Bürgermeister mit Leidenschaft für eine Gemeine zu engagieren, verstehe sich in diesem Amt von selbst. Daneben achtete es Siebel im Amt des Bürgermeisters als essenziell wichtig, einen kooperativen Führungsstil zu praktizieren. In diesem Sinne würde jedes Vorhaben - innerhalb einer Gemeinde – im direkten Dialogprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen. Ein extravertierter Persönlichkeitsanteil könne dabei mehr als hilfreich sein, ist sich Bürgermeister a. D. Winfried Kress sicher. „Bei Vereinen und Verbänden kognitiv wie physisch präsent zu sein, könne helfen einen Zugang zu den Bürgern zu bekommen.
Die Wichtigkeit einer Kommune wurde gestern Abend mit aktuellen Thematik der Flüchtlingssituation deklariert. In dessen Kontext eine Kommune unglaubliches leiste – angefangen von der Organisation, über die Vermittlungsinstanz, wenn es darum geht, Bürgerinnen und Bürger aufzuklären, bis hin zur Unterbringung der Flüchtlinge. Oft wissen Bürgerinnen und Bürger nicht, wie sie sich - „aktiv“ und mit Erfolg - in das kommunalpolitische Geschehen einbringen können. Hierbei sind sich die Referenten einig: Hoffnung auf Veränderung, bei bestehender Unzufriedenheit innerhalb einer Kommune, gibt es nur dann, wenn man aufeinander zuginge und die Diskrepanz anspräche. Eine Weitsichtigkeit dessen, der innerhalb des Rathauses beheimatet ist sowie ein empathisches Wesen und die Eigenschaft, kommunikationsfähig und aufgeschlossen zu sein, seien für eine gute Leistung auf kommunalpolitischem Boden, wichtig. Darüber hinaus sprach Winfried Kress darüber, wie es gelinge könne junge Menschen für die Kommunalpolitik zu begeistern. +++ fuldainfo | jessica auth
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