SPD-Ortsverein Kalbach begrüßt zinsvergünstigtes Darlehensprogramm für Kita-Ausbau

Der SPD-Ortsverein Kalbach hat ein neues Darlehens-Sonderprogramm des Landes zum Ausbau von Kindertageseinrichtungen begrüßt. Mit einem Umfang von 100 Millionen Euro ermöglicht das Land Kommunen und freien Trägern, zinsgünstige Mittel für den Ausbau oder den Erhalt von Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. Hintergrund ist, dass zeitnah keine weiteren Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden.

Die Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Kalbach, Peter Manns und Daniel Föller, erklärten, frühkindliche Bildung beginne mit guten Rahmenbedingungen. Mit dem neuen Sonderprogramm würden attraktive Finanzierungsmöglichkeiten für die Kommunen geschaffen, damit dringend benötigte Kita-Plätze entstehen oder bestehende Einrichtungen modernisiert werden könnten.

Die Darlehen werden zu einem halbierten Marktzins vergeben und sollen nach aktueller Lage bei rund 1,85 Prozent liegen. Pro Maßnahme können bis zu 2,5 Millionen Euro bereitgestellt werden, damit möglichst viele Kommunen profitieren können. Das Programm ist Teil des Hessischen Investitionsfonds und kann mit Mitteln aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes kombiniert werden.

Angesichts steigender Baukosten und begrenzter Bundesmittel schaffe das Land damit neue Spielräume für Investitionen in der frühkindlichen Bildung, heißt es. Ziel sei es, den Ausbau von Kita-Plätzen zu erleichtern und zugleich die Qualität bestehender Einrichtungen zu sichern. Der SPD-Ortsverein Kalbach begrüßte die Reform ausdrücklich. Auch in Kalbach bestehe weiterhin Bedarf an zusätzlichen Kita-Plätzen beziehungsweise an der Modernisierung bestehender Einrichtungen. Das neue Darlehensprogramm eröffne die Chance, Investitionen schneller umzusetzen, betonten Manns und Föller übereinstimmend.

Durch die Möglichkeit, ein zinsvergünstigtes Darlehen mit Bundesmitteln zu kombinieren, würden Investitionen in Kita-Neubauten oder -Sanierungen besonders attraktiv, erklärte Hessens Sozialministerin Heike Hofmann. Die Kommunen erhielten damit die Freiheit, die Mittel dort einzusetzen, wo sie vor Ort am dringendsten benötigt würden. Die Ministerin verwies darauf, dass die Landesregierung seit 2008 bereits über 620 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln für Investitionsvorhaben rund um Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege bewilligt habe. Gleichwohl bestehe weiterhin Investitionsbedarf – sowohl beim Ausbau der Angebote als auch bei der Sanierung in die Jahre gekommener Bestandsbauten.

Frühkindliche Bildung sei ein Schwerpunktthema der Landesregierung und ein persönliches Herzensthema, erklärte Hofmann. In den Kitas werde der Grundstein für die Bildungsbiografie der Kinder gelegt. Mit dem Darlehens-Sonderprogramm werde nun dafür gesorgt, dass Kommunen und freie Träger Grundsteine für Kita-Neubauten legen oder dringend notwendige Sanierungsarbeiten anstoßen könnten. Neben ausreichend qualifiziertem Personal seien auch die räumlichen Rahmenbedingungen entscheidend für eine erfolgreiche frühkindliche Bildung. Um neue Kita-Plätze zu schaffen, müsse zunächst der nötige Platz vorhanden sein, führte die Ministerin aus. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*